Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
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Wilde Futtergewächſe. 6. 183.

Die auf unſern Angern und Wieſen wildwachſens- den Pflanzen ſcheinen von der Natur ſelbſt zur Nah- rung für das Vieh deſtimmt zu ſeyn, da ſie ohne un- ſer Zuthun wachſen, und gleichwohl demſelben über- aus gedeihlich ſind.== An Ertrag geſchieht es wohl mehrentheils, daß ſie von den zahmen Futtergewächſen übertroffen werden, nie aber an allgemeiner Schma>- Haftigfeit und Gedeihlichkeit, indem das Vieh an ih- nen weder im arünen noch im gedörrten Zuſiande ſich je einen EXel frißt, auch nie davon aufgeblähet oder aufgedunſen wird, welches doch von den zahmen Fut» tergewächſen, deren mehrere allerdings einige Vorſicht erbeiſchen, nicht ſo geradezu behauptet werden kann.= Sie theilen ſich von ſelbſt in zwey Klaſſen, nämlich in Gräſer, und in ſolche Futterfräuter, die feine Gräſer ſind.= Und da dieſe ſämmtlichen wilden Futs- terpflanzen auf unſern Wieſen und Weiden wachſen, dieſe Gründe aber gleichwohl nach ihrer Art, einer Cultur und Pflege fähig ſind, ſo finde ich zwemäßig den Gegenſtand dieſes Abſchnittes in folgenden 5 Un terabtheilungen vorzutragen:

1.) Von den Gräſern;

2.) Von den wilden Futterkräutern die feine Gräſer ſind; FX