ua 577 Ge
deutende Fortſchritte in dieſer Wiſſenſchaft gemacht, ſo werden ihm doch ſchwerlich in der Folge ſeine Übrigen | Beſchäftigungen ſo viele Zeit übrig laſſen, daß er gleich- | mäßig mit den Entdeckungen der neuern Zeiten fort | ſchreiten, und ſich die in der praktiſchen Chemie fo nöthige Uebung erwerben, oder auch nur erhalten könnte. Er
| wird daher die genauern Unterſuchungen in der Regel den Chemikern überlaſſen, und ſich mehr auf oberſläch- | liche beſchränken müſſen. Dieſe ſeen natürlich nicht ſo
| genaue Kenntniſſe voraus als jene, erfordern nicht ſo viele Zeit und Geräthſchaften, und können doh von | bedeutendem Nuten für ihn ſeyn. Er wird dadurch doch
zum wenigſten ſeinen Boden, und die Mergel- und Modderarten nach ihren<emiſchen Beſtandtheilen beur- theilen, und dadurch ihren Werth weit ſicherer ſchäßen
] fönnen, als wenn er ſi< auf die Bonitirung eines ),< | Dorfſchulzen, oder eines gewöhnlichen Boniteurs ver-
laſſen muß. Für die meiſten Landwirthe iſt eine ſolche oberflächliche Unterſuchung hinreichend und befriedigend, und nur in ſeltenen Fällen werden ſie genöthigt ſeyn, ihre Zuflucht zu einem Chemiker von Profeſſion zu nehmen.“
C.4.402,
No< Etwas über die Unterſu<ung des Bo» dens auf Humus. |(Aus Crome's Abh. über den Humus, und die ver- ſchiedenen Methoden ſeine Quantität in der Ackererde zu beſtimmen 3; ebenfalls in Thaer?s Annalen der
| Fortſchritte der Landwirthſchaft.) „Man trockne den zu unterſuchenden Boden ſcharf (bey 80> R.) aus, nehme hievon eine Portion von
15:7
K


