Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
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V-1LKT S..0-0.4.1- 2.4. Von der Cultur der Handelsgewächſe.

8. 308.

cN Be den Kornfrüchten und Futtergewächſen als den gewühnlichſten Gegenſtänden unſers Feldbaues, giebt es auch noch andere Pflanzen, die zwar weder zu menſ<li- <her Nahrung noc< zu Viehfutter dienen, die aber, in- dem fie die Materialien zu verſchiedenen Fabrikaten, Arzneyen, Gewürzen, u. ſ. w. abgeben, auf andere Art zur Befriedigung unſerer Bedürfniſſe beytragen, und eben daher, wenn ſie anders nicht etwa in allzugroßer Menge gebauet werden, wodurch die Concurrenz unver- hältnißmäßig vergrößert würde, in der Regel immer ſchr gute Handelsartikel zu ſeyn pflegen, weshalb man ihnen auch den Namen Handel sgewäch ſe beygeleget hat.

Es iſt unſtreitig, daß dieſe Gewächſe in der Regel den höchſtmöglichen Ertrag an Gelde liefern fönnen, den man ſich nur immer von einem Ackerlande verſpre= hen darf; ungeachtet deſſen iſt aber doch ihr Anbau nicht ohne wichtigen Bedenklichkeiten, und immer iſt er nur bedingungsweiſe zu empfehlen. Denn 1.) fordern ſie(we- nigſtens die meiſten derſelben) zu ihrem völligen Gedei- hen einen überaus großen Nahrungsreichthum des Bodens,

Grundy, der Feldk, 4. Th. 1'