Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
Seite
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es bleibt in der durchgelaufenen, immer noh bräunlich gefärbten Flüßigkeit( wenn man auh mehr Säure wie nöthig war, zuſehte) noch eine Subſtanz zurück, die man durch andere Mittel zu gewinnen ſuchen muß. Cs gelang mir, naß mehreren mißlungenen Berſuchen, ſie durc< Hülfe des Alkohols in Geſtalt gelblich gefärbter Flocken abzuſcheiden, und im vermuthe daher, daß ſie eyweißartiger Natur iſt, da ſie ſich in Alkalien und Säuren aufgelöſt erhält, obgleich ſie ſich von dem wah- ren Eyweiß dadurch unterſcheidet, daß ſie aus ihrer Auf- löſung in Alkalien nicht von den Säuren niedergeſc<hla- gen wird, welches bey jenem der Fall iſt, I< halte dieſe Subſtanz für vorzüglich fruchtbar, und vermuthe, daß, jemehr man von ihr in einer Bodenart findet, um ſo fruchtbarer dieſe ſeyn wird. Gewiß iſt ihr Berhältniß zu der früher dur< Hülfe der Säuren niedergeſchlagenen Subſtanz, die wir na; Sauſſüre Ertrativſtoff nen» nen wollen, in den verſchiedenen Bodenarten verſchie= den 3 indeſſen gehören no< mehrere genauere Berſuche dazu, um dieſe Sache gehörig zu entwickeln. Man ſammelt nun auch dieſe Subſtanz auf einem Filter, ſüßt ſie mit Waſſer aus, trocknet ſie, und wiegt ſie. Die jetzt übrigbleibende Flüßigkeit wird beynahe ganz waſſerhell ſeyn, da die humoſen Theile daraus abge- ſchieden ſind, und man kann ſie fortgießen,=- Der zuerſt, ſo wie der zuleßt gewonnene Niederſchlag wer- den nun zuſammengenommen die Quantität des völlig ausgebildeten Humus angeben. Die faſer'gen Theile hatte man vielleicht theils ſchon beym Abkohen gewon= nen, theils wied man ſie mit dem Rückſtande vereinigt