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finden, von dem man ſie durch Abſchwemmen tren- nen, und dann trocknen, und ſo ihr Gewicht beſtim-= men kann,
Die Quantität des Thons ergiebt ſich bey einer Bo- denart, welche keinen Kalk enthält, und aus der man den Sand und Humus bereits abgeſchieden hat, durch Berechnung ſchon von ſelbſt. Geſeßt, man hätte nach der angegebenen Berfahrungsart aus- einer gegebenen Bodenart 64 Pct. Sand durc< Abſhwemmen gewonnen, die Maſſe des Humus wäre 5 Pct., und die der Faſern 1 Pct., ſo würde das an 100 Theilen no<h fehlende Quantum== 30 Pct, für den Thon zu berechnen ſeyn. Will man" nun no< prüfen, ob man richtig gearbeitet hat, ſo ſammle man die beym Abſchwemmen erhaltene Flüßigkeit, welche den Thon, den Humus, und die Faſern enthält, laſſe ihr einen oder einige Tage Zeit zum Abſeßen, gieße dann die oben ftehende klare Flüßig- Xcit ab, trockne die zurückbleibende Maſſe und wiege ſie z ſie muß an Gewicht ſo viel betragen, als Thon, Humus und Faſern zuſammengenommen; man zieht dann von dieſem Gewicht das Gewicht des Humus und der Faſern ab, um das des Thons zu finden. Dieſe Maſſe muß aber genau geſammelt und ſcharf ausgetro>net werden, weil der Thon das Waſſer, beſonders die lezten Anthei- le, ſtark zurückhält. Wollte man noch genauer verfah= ren, ſo könnte man ſie glühen, da dann Humus und Faſern zerſtört werden, der Thon aber allein zurückblei- ben würde.= In Hinſicht der genauern Unterſuchung und Beurtheilung des Thons ſelbſt beziehe ich mich auf
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