Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
Seite
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aber nicht nöthig. Tmmer muß man aber ſchr behutſam beym- Abgießen zu Werke gehen, damit keine von den abgeſeßten Erdtheilen mit überſließen. Sicherer würde man immer gehen, wenn man jedesmal dieſe Flüßigkeit filtrirte, indeſſen würde dieſes die ganze Berfahrungöart erſtaunlich aufhalten, und man kann die Filtration ent- behren, wenn man nur die Flüßigkeit vorſichtig abgieft, --- Wenn die Maſſe der Flüßigkeit zu groß ſeyn ſollte, ſokann man die Hälfte oder nur den vierten Theil dera ſelben, nac vorheriger gehöriger Miſchung nehmen, wornach man aber natürlich alle gewonnene Produkte mit 4 multipliciren muß.== Man tröpfelt nun in die braune, Flüßigkeit ſo lange Salz= oder Salpeterſäure (am beſten die erſtere) bis kein Niederſchlag mehr ent= ſteht, oder,(will man noMm ein anderes Zeichen zu Hülfe nehmen) bis ein hineingetauchtes Stück<en Lak- muspapier merklich gerdthet wird, Hierbey verbindet ſich nämlich das zum Ausko<hen angewandte Kali, wegen ſeiner nähern Berwandtſchaft mit der hineingetröpfelten Säure(mit der erſteren zum ſalzſauren Kali, mit der leztern zum Salpeter, welche beyde, als leicht auf(ds- liche Neutralſalze in der Flüßigkeit aufgeldſt bleiben), und der größte Theil des aufgelöſten Humus fällt, jeht wieder ſeines Aufldſungsmittels beraubt, in Geſtalt ei- nes braunen floc>kigen Pulvers zu Boden, Man ſammelt dieſen braunen Niederſchlag auf einem genau gewogenen Filter, ſüßt ihn gehörig mit Waſſer aus, trocknet ihn ſtark aus, und wiegt ihn. Allein alles, was man durch Hülfe des Alkali aus dem Boden aufgelöſt hatte, ge= winnt man auf dieſe Weiſe noch nicht wieder, ſondern

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