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bey den Bodenarten, welche einen ſehr reichen Gehalt an Humus vermuthen laſſen, weil es vorzüglich bey die- ſem darauf ankommt, die Beſchaffenheit des Humus zu beſtimmen; dagegen kann man bey einer oberflächlichen Unterſuchung des Boden3, zumal der gewöhnlichen Acker- erden aus Höhegegenden, welche ſelten über 4 Pct, Hu= mus enthalten, die ältere Methode des Ausglühens bey- behalten.= Meine ganze Berfahrungöart gründet ſig darauf, daß der vollkommen ausgebildete Humus durch Hülfe der Alkalien(ſowohl der kohlenſauren als der äßenden) im Waſſer auflödslic< gemacht wird, die faſeri- gen Theile hingegen nicht von ihnen aufgelöſt werden.== Man koche eine beſtimmte Quantität(zz B. 100 Gran) der ausgetro>neten Erde ſo lange mit kohlenſaurem(oder auch äßendem) Kali aus, bis die Lauge nicht mehr braun gefärbt wird. Will man auf den, zuweilen in der Ackererde enthaltenen aufldslichen Extrativſtoff Rück- ficht nehmen, ſo kann man ſie vorher einmal für ſich mit deſtillirtem Waſſer auskohen, ſonſt kann man ſo- gleich Kali hinzuſezen. Je größer die Quantität des im Boden enthaltenen Humus iſt, um deſto größer muß au die Quantität des Kali ſeyn, und um ſo dfter muß die Auskod)ung wiederhohlt werden. Bey einer Bodenart, welche mir dur< Ausglühen 5 Pct. Humus zeigte, mußte ich, indem ich jedesmal 40 Gran Kali nahm, bey einer dreymaligen Auskohung zuſammen ge- nommen 120 Gran kohlenſaures Kali anwenden, um den Humus aufzulöſen. Um aus einer andern Modder- art, welche mir beym Ausglühen 58 1/2 Pct. verbrenn- liche Theile zeigte, die aufldslichen Theile, welche 50 1/2


