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gebildeter Humus berechnet wird, da er doch, bevor er aufgelöſet iſt, gewiß nicht eine dieſem gleichkommende Wirkung beſißt; d.) bey einer jeden Bodenart wird der Humus etwas Aſche zurücklaſſen z iſt die Quantität des Humus nur geringe( 2=3 Pct.), fo beträgt dieſes ſo wenig, daß man es gänzlich überſehen kann, ohne einen großen Irrthum zu veranlaſſen; ſteigt aber die Quanti- tät des Humus über 10 Pct., ſo muß die Aſche mit in Rechnung gebracht werden, und dieſes iſt hier ſchwierig, da ſich die Aſchentheile von den übrigen erdigen Theilen ſchwer trennen laſſen. Ein größtentheils aus Humus beſtehender Boden hinterließ mir na< dem Glühen über 15 Pct. an Aſche; wir können alſo wenigſtens anneh= men, daß 10 Theile Humus 1 Theil Aſche zurücklaſſen. Bey dieſer Methode wird die Aſche den erdigen Theilen zugerechnet, ſtatt daß fie doch eigentlich dem Humus zukommen müßte.
Dieſe Einwürfe, welche ſich gegen die Methode des Ausglühens anführen laſſen, und deren Richtigkeit ein jeder, wenn er ſich auch nur oberflächlich mit der Che- mie beſchäftigt hat, einſehen wird„' grregten in mir den Wunſch eine andere Berfahrungsart einzuführen, welche ic< hier um ſo zuverſichtlicher empfehlen kann, da ich weiß, daß auch mein ſehr werthgeſchäßter Freund, der Herr Geheime Rath Hermbſtädt ſie jeht. anwendet, Sie iſt zwar umſtändlicher, aber doch nicht ſchwieriger als die vorige, hat aber den Bortheil, daß ſie uns nicht allein die Quantität, ſondern auch die Qualität des
Humus genau kennen lehrt. Vorzüglich empfehle ich ſie
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