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niß des Humus über 5 Pct,, und nur ſchon bis 4 Pct,, ſo wird dadurch die Loerheit des Bodens, exſtaunlich vermehrt. Eben ſo bewirkt denn auch der beygemengte Kalk, wenn auch keine eigentliche Lokerung, doc<h ein Zerfallen eines ſo erhärteten Bodens bey eintretendem feuchtem Wetter.= Es verſtcht ſich von ſelbſt, daß ich hier nur von dem feinen Sande rede, welchen man durch bloßes Abſchwemmen der Erde erhält.
Es giebt nur wenige Bodenarten, welche keinen Humus enthalten; wir können wohl nur den Flugſand und den groben verſchiebbaren Sand iſolirter Sandhügel ausnehmen z denn in dieſen kommt ſelten eine bemerk- bare Quantität deſſelben vor; man muß daher eine jede Bodenart auf Humus unterſuchen, und da ſekbſt im Un-
tergrunde bisweilen geringere Quantitäten vorkommen,
ſo muß man auch bey dieſem darauf achten.
Außer der braunen oder ſchwarzen Farbe, welche uns in der Regel eine nicht unbeträchtliche Menge deſſelben im Boden vermuthen läßt, kann man auch aus det größern oder geringern Lo>erheit des Bodens auf ſeinen Humusgehalt ſchließen, Je höher die Quantität des Humus ſteigt, um ſo lockerer wird der Boden, und un- gefähr 12==16 Pct. deſſelben können ſchon einem Thon- boden von 70-80 Pct. Thongehalt, 5-6 Pet. einem Lehmboden von 40==50 Pct. Thongehalt, und 3==4 Pct. deſſelben einem ſandigen Lehmboden von 20-=-30 Pct. Thongehalt eine ſolche Beſchaffenheit geben, daß ſie frey= li wohl noch zu ſteinharten Klößen zuſammenballen, die aber bey einem gelinden Regen zu einem lockern


