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Je gröber der Sand iſt, um ſo verſchiebbarer“, fockerer wird der Boden, und, im Gegentheil, je feiner er iſt, um ſo mehr wird ſein Zuſammenhang dadurch (verſteht fich bey einem nicht zu geringen Thongehalt) vermehrt.
Den groben Sand findet man gewöhnlich als Be- ſtandtheil des Sandbodens, und lehmigen Sandbodens 3 den gewöhnlichen und feinen hingegen mehr als Beſtand- theil des ſandigen Lehm= Lehm= und Thonbodens,== Faſt möchte ich vermuthen, daß in einem Boden, welcher unter der Kultur ſteht, und der nur einigen Zuſammen- hang beſißt, der Sand durch die häufigen Reibungen und Pulverungen während der Bearbeitung immer feiner wird. Bey einem ſchr lockern, ſandigen, oder humoſen Boden findet aber dieſe Reibung in viel geringern Gra- den ſtatt, denn hier weicht der Boden nur dem Pfluge und den übrigen Inſtrumenten aus, ohne Klöße oder Scollen zu bilden.
Das Berhältniß des feinen Sandes zum Thon kann beträchtlich hoch ſteigen, und der Boden doch noh einen ſehr beträchtlichen Zuſammenhang beſißen. I<) habe Bodenarten unterſucht, in denen dieſer Sand 68-=-73 Procent betrug, und die dennoh, bey einer nach feuh- ter Witterung ſchnell eingetretenen Hiße zu ſo harten Klößen zuſammenballten, daß ſie beynahe mit Keulen zerſchlagen werden mußten. Dieſer ſtarke Zuſammen- hang unter dieſem Berhältniſſe findet aber nur dann ſtatt, wenn die Quantität des Humus ungefähr bis 3 Pct.« ausmacht, und kein Kalk, oder nur eine ſchr geringe Quantität deſſelben da iſt. Steigt das Berhält?
Grundſ, der Feldk, 4. Th. 14


