Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
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nachdem man ihn getrocknet hat, ein wenig glühen, wobey denn der Humus verflüchtigt wird, und.der reine Sand zurückbleibt. pj

Während dem Abſchwemmen kann män ſchon durc< das Gefühl auf die Beſchaffenheit des Thones ac<hten« Je feiner, ſchlüpfriger, ſeifenartiger der Erdbrey ſich anfühlt, um ſo fetter iſt auch der in der Erde enthaltene Thon, und im Gegentheil um ſo magerer, je weniger dieſe Kennzeichen da find.;

Auch kann man während und vor dem Abſchwem- men auf die Beſchaffenheit des Humus achten. Man darf vor dieſer Arbeit den zu unterſuchenden Boden nur mit ein wenig Waſſer anrühren, und in den entſtande» nen Brey ein Stück<en Lakmuspapier ſteen, um durc< deſſen Röthung zu erfahren, ob der Humus ſäurehaltig iſt, oder niht. Hat man nun den Sand völlig abge» ſchwemmt, gehdrig getrocknet und gewogen, ſo achte man vorzüglich noch auf deſſen Beſchaffenheit. Dieſes iſt deshalb wichtig, weil mit von ſeiner feinern oder gröbern Beſchaffenheit der vermehrte oder verminderte Zuſammenhang des Bodens abhängt.

I< möchte den Sand, welchen man durc< das Ab- ſc<hwemmen der Bodenarten erhält, noh in drey Unter» arten unterſcheiden; nämlich a.) in groben Sand, wenn die meiſten ſeiner Körnchen ungefähr die Größe eines

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Mohnſaamens haben; b.) in gewöhnlichen Sand, wenn|

ſeine Körnchen ſchon beträchtlich kleiner, jedoch ſo groß ſind, daß man ſie noh mit bloßem Auge erkennen kann z &.) in feinen Sand, wenn die Körn<hen ſehr fein find, ſo daß man ſchon ein einfaches Vergrößerungöglas zu Hülfe nehmen muß, um die feinſten Körnchen zu entdecken.

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