- 267=»
xen 3 man muß den angerührten Erdbrey fich immer uno gefühl 1/2 bis 1 Minute ſetzen laſſen, weil man ſonſt leicht den feinen loögerührten Sand mit abgießt« Bes ſonders muß man ſich am Ende der Arbeit dafür hüten, weil hier der Thon ſchon größtentheils entfernt iſt, Der ſeine Sand trübt dann durch hellgelblichte Wolken die obenſtehende Flüßigkeit auf ähnliche Art, wie der Thon, man kann ihn aber durch ſein ſchnelles Abſeßen„ welches wenigſtens binnen einer Minute erfolgt, leicht von jenem unterſcheiden, welcher ſich, nac Maaßgabe ſeiner Be- ſchaffenheit, eine halbe Stunde, oft zwey Stunden und darüber, im Waſſer ſchwimmend erhält.
Am ſchlimmſten ſind diejenigen Bodenarten abzus ſc<hlämmen, welche vielen Humus enthalten 3 dieſer leß- tere iſt nämlich oft mit dem Sande innig gemengt, und ſeht ſich am Ende der Arbeit immer darüber feſt, ſo daß es ſchwer hält, ihn davon zu entfernen. Am beſten hilft auch hier zuerſt das tüchtige Neiben. Ferner bringt man dadurc<, daß man mit der einen Hand an die Außenſeite der Schaale ſchlägt, den Humus auf die Oberfläche, indem ſich der ſchwerere Sand hiebey nieder- ſenkt, und man kann ihn nun leichter abſondern. Dieſe Abſonderung gelingt dann nom um ſo leichter, wenn man das obenſtehende, gewöhnlich klare Waſſer in eine leiſe ſchwankende Bewegung bringt, wodurch denn der Humus zum Abfließen gebracht wird, der ſchwere Sand aber liegen bleibt. Gewöhnlich muß man dieß Berfah»- ren aber oft wiederhohlen, wenn man allen Humus ab= ſondern will; ſollte es nicht ganz gelingen, und zu viel Humus mit dem Sande vermiſcht bleiben(welches aber nur ſchr ſelten der Fall iſt) ſo muß man den Sand,


