Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
Seite
27
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dae 27=. FS. 370- Ruta-Bagq

Die als Futterwurzel ſo vortrefflihe Ruta-Ba- Ha, oder ſ<wediſche Kohlrübe, kann auch als Oehlgewäc<hs mit Bortheil benußt werden. Ja aus den Berſuchen des umſichiigen S< wer z ſcheinet zu erhellen, daß ſie zu dieſem Zwecke gebauet, ſogar den Borzug vor dem Repſe verdiene; denn 1.) widerſteht ſie der Kälte ohne Bergleich beſſer als der Reps; 2.) leidet ſie nicht ſo ſehr von den Berheerungen der Erdſlöhe, oder erhohlt ſich wenigſtens darnach viel leichter; 3.) giebt ſie nach S< werz einen weit größern und ſiherern Ertrag. So erhielt er von einem Bunder Ruta-Baga, ungeachtet es von den Erdflöhen ſehr übel zugerichtet worden, doh noh: 27, 87 Scheffel Saamen,(eirca 7 7/38 Mz. pr. Joch) während ein unmittelbar daran ſtoßendes gedüngtes und verpflanztes Rapsfeld nur 18 1/2 Scheffel pr. Bunder (eirea 5 3/16 M8. pr. Toch) gab. Ja in einer völlig magern Roggenſtoppel, die nur ganz nachläßig bearbei- tet, und nicht gedüngt worden, gab ſie dennoc) 20 2/3 Scheffel pr. Bunder(circa 5 3/4 Mz. pr. Joch); 4.) ſoll ſie mehr, und auch ein beſſeres und ſchmackhafteres Ochl geben; 5.) Iſt ſie dem Ausfallen nicht ſo unter- worfen, wie der Reps, und man kann ſie daher ohne Gefahr reif werden laſſen, da ihr die Abwechſelung von Regen und Sonnenſchein ſo leiht nicht ſchadet.= Ihr Anbau iſt der nämliche wie der des Winterrepſes, von dem ſo eben gehandelt worden.= Die Rüben dieſer Pflanze, werden durc< die Behandlung als Ochlgewächs, von Jahr zu Jahr kleiner, bis ſie ſich endlich ganz ver-