Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
Seite
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ſank; und von eben dieſem Rapsfelde ſagt er, daß kein| A interreps je ſo ſchönen und häufigen Saamen gegeben habe.

Unter gewöhnlichen Umſtänden jedo<h giebt er immer| weit weniger Ertrag als der Winterreps, ſo daß Thaer nur 5 Scheffel pr. Morgen annimmt, welches nach un=| ſerm Maaße etwa 7 1/4 Metzen pr. Jo<h ausmacht.== Hingegen nimmt er auch das Feld nur über den Som- aner ein, und kann oft auf Boden gebauet werden, der|| ſür den Winterreps ohnedieß nicht tauglich wäre.

Auch der Oehlgehalt des Saamens iſt in der Regel

| geringer, wie der des Winterrepſes; indeſſen iſt er doh | immer anſehnlich genug, um in dieſer Hinſicht den An-| Hau zu verdiene.= Thaer nimmt 18 bs 20 16 pr.(

Verl. Scheſſel; Weber 35-38 Ih pr. Dresdner Schef- fel; und Whiſtling 4 15 pr. Erfurter Mbh. au.*)' Dieß gäbe nach unſerm Maaße und Gewichte:

8.) 1200 Shaer 1.» 17 5/8 018. 1000 10.8 db.)-- Weber...5.17 1/2 209 IGE ce.)= Whiſtling. 14 18===49

| Bey anhaltender, Dürre iſt der Sommerreps=- be- |

Ir .

ſonders, wenn er etwas ſpät gebauet worden=- außeror» dentlich dem Inſektenfraße ausgeſeßt. Daher er denn ämmer eine ſehr unſichere Frucht iſt, und auf allen tro>= || nern Bodenarten, ſo früh als es vor dem Natfroſte ge- ſchehen kann, geſäet werden muß.

8)|. Thaer's Grundſc der rat. Landw.; We- Ger's Handbu der Feldwirthichaft; und Whiſt- Ling's ödkonom, Pflanzenkunde.