Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
Seite
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Gewohnheits= Berhältniſſen, entweder durch das Dre- ſchen oder durch das Tretten. Leßteres halte ich noch für beſſer und zweckmäßiger, weil es die Arbeit mehr be- ſchleuniget, und weil an dem Strohe ohnedieß faſt nichts gelegen iſt.== In manchen Gegenden wird der Sag- me ſogleich auf dem Felde auf großen Segeltüchern ausgedroſchen.*)

Rachdem der Saame auf die eine oder die andere Art ausgebracht worden, wird er gehörig gereiniget, und zum Gebrauche oder Berkaufe aufbewahrt; wobey vor- züglich zu beobachten iſt, daß er nur ſehr dünne aufge- ſchüttet, und ſchr oft ungeſtohen werde, bis er völlig trocken geworden, weil er ſich widrigenfalls ſchr leicht erhißte und verdürbe.=- Das ſicherſte und beſte Mittel dieſe Ochlſaat gut und unverſehrt aufzubewahren iſt aber, dieſelbe bis zum Berfkauf oder Gebrauch in der Spreu liegen zu laſſen, und dann erſt davon zu reinigen,== Ohne Noth ſollte man indeſſen wohl den Reps nie lan= ge liegen laſſen, weil er auf jeden Fall an Gewicht verliert.

Der Ertrag des Winterrepſes, bey der gewöhnlichen Ausſaat, ſchwankt na; Thaer zwiſchen 5 bis 12 Scheffel pr. Morgen. Bey der Drillkultur jedoch giebt er noch etwas mehr.**)=-D ii>ſ on, in England, rech- net vom Rapſe, wenn er gut geräth, 40 bis 50 Buſhel Ertrag pr. Acre,***)= In Yorkſhire, in England,

*) f. Jverſen's Rapſaatbau im Holſt. "I8) Gz Sher 57Grundſ. der rat rand: zw") f, Dikſon's prakt. AFerbau.