Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
Seite
17
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Zus M7 wills

fache iſt auch) das dben erwähnte BVerſeßen des Repſes, und das Bearbeiten und Behäufeln deſſelben, wo es die Umſtände erlauben, von ſo großem Nußen für dieſe Oehl- ſaat, weil einerſeits die dadurch entſtandenen Furchen oder Bertiefungen gleichſam zu Ableitern des Waſſers die= nen, andererſeits aber die angehäufte Erde die Pflanzen vor dem Froſte ſhüßet.= Der Raps wiederſteht in- deſſen dem Froſte in der Regel immer beſſer als der Rübſen.

Bon den Erdflöhen und andern Inſekten leidet der Winterreps wohl nicht leicht beträchtlichen Schaden, in- dem er in der Regel immer nur erſt ſpät geſäet werden darf, da dieſes Geſchmeiß fich ſchon größtentheils zu ver= lieren pflegt."Wollte man ihn jedoch, wie wir oben an- gezeigt. haben, das erſte Jahr als Grünfutter benußen, ſo iſt er allerdings dieſer Gefahr ausgeſeßt, beſonders in ſeinem erſten Kindesalter, und bevor ſich noh ſeine ei- gentlichen Pflanzenblätter entwickelt haben. Man baue ihn daher zu dieſem Zwecke immer gleich nach der Hälf- te des Maymonaths, damit er ja um ſo ficherer den Zäh» nen der Inſekten entwachſe, und gebrauche dazu nie Rüb- ſen, weil dieſer nach Erfahrung dem Inſektenfraße weit mehr als der Raps ausgeſeßt zu ſeyn pfleget.

Die Zeit der Ernte dieſes Gewächſes iſt da, ſo bald der größte Theil der Schoten zur Gelbreife gelangt iſt, und die darin enthaltenen Körner ſchwarzbraun zu wer- den beginnen. Die Nahreifung aller und jeder Sh<o- ten iſt auf keinen Fall abzuwarten /weil dieſe Frucht ſchr ungleich reift, folglich immer nur auf den größten Theil, der gerade zuerſt zur Reife gelangt, Rückſicht

Grundſ, der Feldk. 4 Th, 2