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erſt im Oktober, nach geendigter Beſtellung des Winter- getreides, auf den für ſie beſtimmten Aker, den man vorher zu einer andern Frucht benußet, und dann erſt gehörig vorbereitet hat, zu verſeßen. Das Berſekßen ge= ſchieht entweder mittelſt des Pflanzſtocks, des Spatens oder der Handhaue, oder=- wie uns Schwerz erzählt= mittelſt des Pfluges, indem man nämlich die Pflanzen in gehöriger Entfernung und in gelehnter Richtung in die Pflugfur<he legt, und deren Wurzeln ſodann durch die darauf folgende Furche mit Erde bede>t. Daß bey dieſer Operation der Pflug ſo vorgerichtet werden.müſſe, daß das Zugvich nicht in der Furche zu gehen komme, verſteht ſich von ſelbſt, weil ſonſt die Pflanzen entweder vertreten, oder wenigſtens in Unordnung gebracht wür- den. Die ſo verſeßten Repspflanzen werden hernach wie andere Hackfrüchte behackt, und geben eine ſehr reichliche Ernte, und vorzüglich ſhönen und ſchweren Saamen.*)
Cine andere Methode, das Uibel der leeren Brache zu vermeiden, die ihrer Simplicität wegen mehr für unſere Umſtände paſſet, iſt die, daß man den Acker, ſtatt ihn brach liegen zu laſſen, entweder mit irgend einer frühen Kartoffelſorte, oder mit einer grünen Wi kenſaat | benußet, und dann erſt den Reps, wie ſonſt, breitwür- fig und auf gewöhnliche Art beſtellet. Dieß entſpricht allen Forderungen einer guten Wirthſchaft, indem der Acker dabey eben ſo gut vorbereitet wird, als wenn er brach gelegen hätte. Denn bey den zu Heu grün abge-
TGL TNAae 5 Ter unde De EEE an 00:5 Schwerz's belg. Landw.z; und DiEſon's prakt. 8>erbaun.


