Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
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fichen Dünger. Nur wenn man unbändigen ſteifen Thon boden zu bezwingen hat, gebührt dem unverfaulten ſtro- higen Miſte jederzeit der Borzug.= Nach Thaer be- düngt man den Acker zu dieſer Ocehlſaat häuſig zuerſt mit gutem Stallmiſte, und bringt denſelben gehörig unter, und dann unmittelbar vor der Saatfurche giebt man ihm noch obendrein einen Hordenſchlag mit Schaa- fen,*) welches mir überall wo die Wirthſchaftsverhält- niſſe es erlauben, gar nicht unzweckmäßig zu ſeyn ſcheint. -=- Na< JI verſen taugt zur Düngung des Rapsfeldes am beſten gut verfaulter Rindviehmiſt; nur wenn der Boden etwa zu ſteif und bindend ſeyn ſollte, räth er etwas minder verrotteten Dünger zu nehmen, damit durch die Gährung des Miſtes der Boden etwas gelockert werde.?**) Nach Koppe iſt dagegen der Schaafmiſt der paſſendſte, und beſſeridazu wie jeder andere.***). I< ſelbſt glaube, daß es im Ganzen wohl immer einerley ſey, welchen Miſt man dazu verwendet, wenn er nur gut und Fraftvoll iſt, und von wohlgenährten Thieren herrührt. Nur bey ſteifem Thonboden würde ich wohl im mer dem friſchen S<haaf= und Pferdemiſte den Borzug geben.

Dieſe tüchtige Düngung, nebſt zweckmäßiger Bor- bereitung des Bodens durch Bearbeitung, als eonditio Sine qua non vorausgeſeßt, ſtimme'ich dem klaſſiſchen Beſchreiber der belgiſchen Landwirthſchaft ſehr gerne bey,

=» f. Shaer?s Gründ der rat: Landw.

**)| Iverſen's Rapſaat- Bau im Holſtei- niſch Em.

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