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den sollte, daß wir hier wohl sind und Eurer mit Freude geden- ken. Wie Louis ¹⁵) vor einigen Tagen, so War ich heute bei Stadt- gerichtsassessor Trygophorus vor, über einige, soviel ich weiss auch dir und Lang ¹⁶) schon vorgelegte Fragen, den Ernst Dieffen- bach ¹⁷) und Curtmann ¹³⁸) betreffend. Die Sache hielt sich ganz im Allgemeinen, ich wußte von Ernst Dieffenbachs jetzigem Auf- enthalte durchaus nichts Näheres, von Curtmann blos das, daß er mich versichert habe, er gehe in die Schweiz um da eine Lehrer- stelle anzunehmen. Ich sagte, Curtmann, den ich bei Gelegenheit einer Reise nach Cassel im Herbst 1831 kennen gelernt hätte, habé mich eines Morgens, kurz vor Pfingsten dahier aufgesucht, mit der Bitte, ihn, da er hier weiter Niemand kenne, in der Stadt umher zu führen. Er hätte mir seinen Pass gezeigt, in welchem enthalten gewesen sei, dass er in die Schweiz gehe, um sich in der französischen Sprache zu vervollkommnen. Sonst ist mir durchaus nichts bekannt.
Habe die Güte, dieses dem früheren Schnellschreiber am hiesigen Landtage, dem jetzigen Studios: Kolb ¹⁹), einem alten Freunde von Haus aus, mit meinem freundlichen Gruße, zu wissen zu thun. Uberhaupt rathe ich Euch, mit diesem sehr achtungs- werthen, entschiedenen u. tüchtigen Kerl in nähere Verbindung zu treten. Seine Schüchternheit erweckt im ersten Augenblicke kein eben sehr großes Vertrauen, aber er ist, wie schon sein genaues Verhältniss mit Selim, Helm, Zopp 2⁰) u. a. m. bezeugt, dessen im höchsten Grade würdig. Kommt Ihr ihm freundschaft- llich] entgegen, u. ihr werdet einen sehr wackeren Bruder an ihm finden. Ich lebe der angenehmen Hoffnung, in diesem Curse selbst wieder Student in Giessen zu werden. Einstweilen grüsse ich Euch herzlichst. Hier steht Alles— so zu sagen— erträglich.
Lebe denn wohl, grüsse alle Braven u sei selbst herzlich ge- grüßt von Deinem Fuchs ²¹).
D. 4. Nov. 1834.
Herzlich Gruss von Ent, der mir gestern kurz vor seiner beab- sichtigten— wohl nicht so pald erfolgenden!!— Abreise in die Schweiz, schrieb, an Euch alle.
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