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18, 1949.
Originale Sind. Sie ud. chem.
Gustav Clemm aus Lich. Dieser hat sie am 29. Dezember 1835 dem Hofgericht in Gießen übergeben, nachdem er— früher einer der eifrigsten Vorkämpfer— von seiner politischen Einstellung und von seinen einstigen Freunden und Bundesbrüdern abge-
rückt war.
1.
[Brief des flüchtigen Studenten Schütz ¹) von Mainz an Gustav Clemm ²) aus Lich:]
Lieber Klemm,
Vor allem, mein Lieber, sei recht herzlich von mir gegrüßt, und laß mich Dir recht viel Glück in Deiner Fensterliebe wünschen, dann aber Dich um eine Gefälligkeit bitten.
— Der Plan, den ich mir für meine nächste Zukunft[gestellt habe)] ist einfach der, zu suchen, mich durch irgend etwas selbst zu erhalten. Mein Wille ist entweder Hauslehrer, Secretair, oder der Art etwas zu werden. In der Schweiz denke ich auf diese Art
am leichtesten durchzukommen. Nur ist dazu nöthig, Empfeh-
lungen zu haben. Man hat mir solche mitgeben wollen, doch scheint es als hätten Hindernisse es unmöglich gemacht. Wer es wollte kannst du[Dir] wohl denken!——— Ich bitte dich daher, mir doch dieselben so bald als nur immer möglich solche zu be-
sorgen, da ich ohne solche sehr zweifelhafte Aussichten für die
Schweiz habe. Solltest du vielleicht auch von anderer Seite mir solche verschaffen können, so wäre mir das ein erwünschter Beweis deiner Freundschaft.———
Wie lebt ihr; u was gibt es in Giessen für mich Wichtiges? Wie steht es mit Minchen? ³)— Von Büchner ⁴) hat sich das mir unbegreifliche Gerücht hier vernehmen lassen, er sei arretirt. Auch fand ich in den Zeitungen schon ähnliche Gerüchte. Was ist daran?—
Ueber mein sonstiges Leben hier laß dir von Ferber ⁵) Mit- theilungen machen. Ich hoffe und glaube, daß ich immer noch fidel lebe, denn der Kazzenjammer(I!) ist ja nur eine Folge eines solchen Lebens. Grüsse mir Büchner, Chrzanovski ⁶), Winther),
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