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Augen hat und geſunden Sinnes iſt, daß, ohne Begeiſterung für irgend einen Gegenſtand mitzubringen, nirgendswo noch Bedeutenderes von irgend einem Lehrer geleiſtet worden iſt, und wir nehmen keinen Anſtand, die Erweckung einer ſelbſt einſeitigen Vorliebe, wenn ſie von wahrem Streben nach gründlicher, wiſſenſchaftlicher Erfaſſung begleitet iſt, einer encyclopädiſchen Dreſſur unter Umſtänden vorzuziehen. Darum mögen die ein⸗ zelnen Fachlehrer in ihrer Liebe und in ihrem Eifer für ihr Fach in einem ſchönen und ehrlichen Kampfe mit einander wett⸗ eifern, und der in dieſem Kampfe in das empfängliche Gemüth des Lernbegierigen fallende Saamen wird in der allmälichen Ausbildung jedes Schülers nach ſeiner Individualität und dem Maaße ſeiner Kräfte und Anlagen die ſchönſten Früchte tragen.
Endlich ſollen die Philologen von Fach und Stand„einen viel zu hohen Werth auf grammatiſche Subtilitäten legen und vergeſſen, daß die alten Sprachen, wie ſie ſie zu lehren haben, nur ein Mittel zur Bildung ſein, und die Befähigung zu leichtem Verſtändniß der claſſiſchen Schriftſteller verſchaffen ſollen,“ eine ſchon oft gehörte Phraſe, mit welcher man den philologiſchen Lehrern einen großen Vorwurf zu machen glaubt, während man ſich nicht klar zu machen pflegt, was man eigentlich mit dieſen grammatiſchen Subtilitäten meine. Es kann hierin Mißbrauch ſtatt finden; aber was man nur zu leicht dafür zu halten geneigt ſein möchte, hat ſeinen Grund vielmehr in der ſubtilen Ausbil⸗ dung der beiden alten Sprachen, deren Organismus auf der einen Seite ſo logiſch fein gegliedert, auf der andern wieder durch die fortwährende Einwirkung einer lebendig ſchaffenden Phantaſie ſo unendlich mannigfaltig iſt, daß es allerdings zu ſeinem Verſtändniß einer gleich ſubtilen Auffaſſung und Behand⸗ lung bedarf, ſo wie auf der andern Seite von einer genauen Kenntniß dieſer Eigenthümlichkeiten das wahre Verſtändniß der alten Schriftſteller durchaus bedingt iſt. Will man freilich ſich mit einem oberflächlichen Auffaſſen des allgemeinen Sinns eines Sprachſatzes begnügen, ſo hat man leichtere Arbeit, giebt aber gerade den Zweck auf, um deſſen Erreichung willen das Studium
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