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D. Nebenfächer. 1. Naturgeſchichte; 2. Engliſche Sprache; 3. Franzöſiſche Sprache; 4. Italieniſche Sprache.
Eine jede ſolche Eintheilung muß ſich natürlich auf innere in den gegenſeitigen Verhältniſſen der Disciplinen liegende Gruͤnde beziehen laſſen; das möchte hier nun aber, künſtlich und ſubtil wie dieſe Eintheilung gegriffen iſt, etwas ſchwer fallen. Geſetzt man ſtellte an mehrere des Gegenſtandes kundige Männer das Verlangen, die angegebenen, zu dieſem Zweck alsdann willkührlich unter einander geworfenen Disciplinen unter die vier Abtheilun⸗ gen der Vorbereitungsfächer, Huͤlfsfächer, Hauptfächer und Nebenfächer zu bringen; gewiß keiner würde dann gerade zu obigen Reſultaten, und ſie alle wahrſcheinlich zu von einander abweichenden Reſultaten gelangen. Das iſt nun an ſich freilich ſehr gleichgültig; aber wofür Ab⸗ theilungen machen, deren Sinn und Verſtand doch offenbar ſchwer begreiflich ſind. Auch haben ſich die beiden theo⸗ logiſchen Facultäten, die juriſtiſche und die mediciniſche auf dieſe Unterſcheidung nicht eingelaſſen.
Vorbereitungsfächer ſind nach dem allgemein mit dieſem Ausdruck verbundenen Begriffe diejenigen Kenntniſſe oder Wiſſenſchaften, ohne welche andere, deren Studium beab⸗ ſichtigt wird, nicht gehörig verſtanden werden können; ſo würde man alſo z. B. die reine Mathematik eine Vorbe⸗ reitungswiſſenſchaft der Phyſik und der angewandten Ma⸗ thematik nennen können.
Hülfsfächer ſind diejenigen dem Hauptfache fremden Fächer, die entweder in einem wiſſenſchaftlichen Zuſammen⸗ hang mit ihm ſtehen, wodurch dier Hülfswiſſenſchaft zur Ergänzung, Erläuterung, zum beſſeren Verſtändniß der Hauptwiſſenſchaft dienen kann; oder es ſind ſolche, die zwar in keiner inneren Beziehung zu letzteren ſtehen, deren aber der Geſchäftsmann in den Verhältniſſen, welche die Ausübung ſeiner Wiſſenſchaft mit ſich bringt, entweder immer, oder doch in einzelnen Fällen bedarf.


