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nothwendig im Stande ſeyn dieſem Lehrgegenſtand ſehr vielen Privatfleiß zu widmen; und ſoll auch dieſes ge⸗ ſchehen können, ſo würden wir es doch für weit vor⸗ theilhafter anſehen, wenn die beiden Sprachen nicht in demſelben Semeſter vereinigt wurden. In dem folgenden ſoll nun die Exegeſe Syriſcher und Arabiſcher Schrift⸗ ſteller wieder einen Vortrag bilden, neben welchen der Beſuch des Seminars, und die Vorleſungen über Rö⸗ miſche Alterthümer, Metrik, Ariſtophanes, Römiſche Dramatiker, Rechtsgeſchichte und Aeſthetik gelegt ſind. Zu den mangelhaften Kenntniſſen im Hebräiſchen werden hiernach gleich mangelhafte im Syriſchen und Arabiſchen kommen, die mit jenen zugleich wieder vergeſſen wer⸗ den, und das einfache Beduürfniß Hebräiſchen Sprach— unterrichts an den Gymnaſien wird dadurch ſchwerlich befriedigt werden können. Doch iſt zur Vervollſtändi⸗ gung des Curſus von dem die Rede iſt, noch ein Vor⸗ trag übrig, der nicht übergangen werden darf, der näm⸗ lich uͤber Orientaliſche Literaturgeſchichte. Hatte man die Griechiſche und Roͤmiſche Literaturgeſchichte in den Studienplan aufgenommen, ſo mußte es allerdings con⸗ ſequent erſcheinen auch eine Orientaliſche aufzunehmen, die, wie aus III. hervorgeht, nur fuͤr den Fachlehrer beſtimmt iſt. Aber was ſoll nun dieſer, ſo kuͤmmerlich mit den entſprechenden Sprachkenntniſſen ausgerüſtet, der ſich nur ein Paar Abſchnitte in einer Chreſtomathie hat vorerklären laſſen, mit einer Orientaliſchen Litera⸗ turgeſchichte machen, mit der Kenntniß der Syriſchen Kirchenſchriftſteller und Geſchichtſchreiber, die faſt alle nur handſchriftlich in wenigen großen Bibliotheken vor⸗ handen ſind, mit der Kenntniß der Arabiſchen Schrift⸗ ſteller, bei denen großentheils der nämliche Fall Statt findet, und die alle einer Zeit angehören, mit der ſich der kuünftige Gymnaſiallehrer dem Studienplan nach ſo gut wie nicht zu beſchaftigen hat. Denn alles bezieht


