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hange mit der Theologie ſtehen.“ Hier findet alſo eine förmliche, wenn auch nur facultative Hinweiſung auf die eigentliche Philoſophie Statt, deren Weglaſſung wir lieber geſehen hätten. Daneben erſcheint aber die ſonderbare Forderung, daß drei Collegien, deren nähere Beſtimmung in weiten Gränzen liegt, gehört werden müſſen, eine Forderung, die bei der ganz verſchiedenen Art, wie ihr Genüge geleiſtet werden kann, natürlich keinen beſtimmten Zweck haben kann, da ein ſolcher eine andere Stellung der Forderung nöthig gemacht hätte.
Die evangeliſchen Theologen ſollen im erſten Semeſter Pſychologie, im zweiten Logik, im dritten, vierten und funften die erwähnten drei anderen philoſophiſchen Colle⸗ gien hören. Auffallend iſt es, daß hier im Widerſpruch mit den übrigen Studienplanen die Pſychologie der Logik vorausgeht. Zwar kann man letztere allerdings als einen Theil der erſteren anſehen, wie dieß auch häufig geſchieht, aber ſie ſind doch ihrer ganzen Natur nach von einander getrennte Disciplinen; die Logik oder Denklehre bildet gewiſſermaßen die Grammatik der Philoſophie, deren Kennt⸗ niß in den übrigen Theilen der letzteren vorausgeſetzt wer⸗ den muß.
Die Pſychologie zerfällt in zwei Theile, in die meta⸗ phyſiſche, das iſt die Lehre von dem Weſen des menſch⸗ lichen Geiſtes vor, während und nach ſeinem Aufenthalt auf dieſer Erde betrachtet, und von dem Weſen eines Geiſtes überhaupt; Gegenſtände, die von jeher vielen Stoff zur Speculation gegeben haben, die aber die menſch⸗ liche Vernunft nicht ergründen kann. In der Dogmatik bei der dogmengeſchichtlichen Einleitung zur Lehre von der Unſterblichkeit der Seele, werden gewöhnlich die verſchie⸗ denen metaphyſiſchen Anſichten über die menſchliche Seele erörtert, ſo wie diejenigen über die Natur überirdiſcher Geiſter bei der Lehre von den Engeln und den gefallenen Geiſtern. Der zweite Theil der Pſychologie iſt die empi⸗


