Pädagogik.
Wiſſen: das Soſtem Herbarts: a. Be⸗ gründung der Pädagogik durch die praktiſchen Ideen und die Pſychologie. b. u. c. Regierung der Kinder; der Unterricht; Zweck und Gang des⸗ ſelben. d. Die Erziehung(im engeren Sinne; Geſchichte der Pädagogik: das Mittelalter; die Zeit der Reformation: Melanchton, Sturm, Komenius; das 17. und 18 Jahrhundert: A. H. Franke, die Humaniſten, die Philantropen: Baſedow, Salz⸗ mann, Kampe; Peſtalozzi.— Können: mündliche Wiederholungen und pädagogiſche Aufſätze. 1 St. Ferner Uebungen im franzöſiſchen und deutſchen Sprachunterricht, ſowie im freien Geſchichtsvortrage,
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nach den in der Theorie aufgeſtellten Regeln. Alle 14 Tage 1 St. Fricke.
Das pädagogiſche Können der Aſpirantinnen wird auch dadurch gefördert, daß ſie in den unte⸗ ren und mittleren Klaſſen die Aufſicht vor Beginn der Lehrſtunden führen; in den Handarbeitenſtunden mitwirken: während der Pauſen Spiele mit den Kindern ausführen; Arbeitsſtunden leiten; einzelne Kinder, welche in irgend einem Fache zurückbleiben, oder eine kleine Abtheilung derſelben, nachhelfend unterrichten; Klaſſen, mit welchen die Lehrer einen Spaziergang machen, begleiten u ſ. w.


