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56.— 2εοσ τϑν νννναυαασυεον Weibergerücht. ib. 466.— τορτα ανεα Leiden von Seiten der Kinder. Eum. 490.— dεmνιοσm 5⁴μαα Beschädigung der Bäume. ib. 919. Wozu Todt a. a. O. 54=*αόα m³eενιοααꝶ— Lxoοœm‿αν(re) dllrurä re gâον Leiden von Seiten des Volks(der Athener) und dem Meere. Pers. 923. Die Stelle erscheint sehr zweifelhaft, da wir des Metrums halber Mox. lesen müſsten, während 1E- sonst lang ist. Immerhin erscheint die Verbindung echt Aeschyleisch. Vgl. übrigens zu der Stelle Wecklein Studien zu Aesch. p. 77. 78.—&vyl, G-uααατο Landesverbannung. Suppl. 594.— 0lGr αάαον eiu Furcht vor der Bremse, dem Wahnsinn. Pr. 577.— dα τνłάταοσα τοσ Wagengerassel. Sept. 185.(Frey a. a. O. 62: Das Epitheton ist trajiciert von der Erde!)— Sda=¹ ονεοᷣν να(gewöhnlich falsch ταο) Regensturm. Ag. 634. Ebenso 1εαααάν¶m‿έiw εω³εοα Suppl. 34.— Sehr deutlich durch das darauf folgende simplex: àα⁷ m⁴ι⁴ςσυμιαυοε(Schol. 7*αμινιεέαμ) 806 ο Geruch von einem Gotte oder Sterblichen. Pr. 116. Ebenso dαοουτοοσ„οσοσσα ib. 595, οστοο ½εέειου ib. 642,„⁴.ν οοστοοα ib. 763.— dawovoldoraxrov 660 Thränenstrom. ib. 402.— pérwa 916π00% Weibergeneration. ib. 854.— dyrolal„2ιοοie Sonnenaufgang. ib. 789.— Das Compositum kann aber auch active Bedeutung haben, indem personificierend einem leblosen Gegenstand ein beseelendes Epitheton beigelegt wird, wie& μσ⁶⁹b ο yves u. a. Gehen wir von einer viel besprochenen, wir möchten fast sagen viel milſshandelten Stelle aus: Pr. 858 fallen die Söhne des Aegyptos mit Ausnahme eines einzigen durch die Danaiden: dꝓƷνναυνᷣ.ε. Der Sinn„durch Weiberhand“ steht unantastbar fest, aber die Erklärungsversuche! Nach der allgemein bekannten Regel heiſst dꝓ1άάνακντνοο als Abhängig- keitscompositum Weiber tötend und άπνῦ⁊⁊ als Determinativum von Weibern getötet. Das erste anzunehmen ist rein unmöglich, denn die Weiber töten ja selbst, das letztere ist wenigstens versucht worden. Wir müssen uns hier wieder an Frey*) wenden, der uns belehrt, der Kampf hätte hier das Epitheton des Gefallenen, es sei also ähnlich so, als wenn wir von einem„blutigen Kampf“ sprächen. Composita, in denen das erste Glied ein Instru- mentalis, das zweite ein verb. transit. wäre, leugne er überhaupt„auf Grund der Trajection“! Wir wollen gar nicht damit antworten, daſs wir ihm die von ihm angeführten Aeschylischen Composita wieder entgegenstellen, aber wie erklärt uns denn Frey Soph. Ai. 10: zZelo S4οαστνο? Kann das anders heiſsen, als„mit dem Schwerte tötend“? An der Existenz der- artiger Composita zu rütteln ist meines Wissens noch keinem Sprachforscher eingefallen. Dieselben gehören alle unter die Determinativa, bei denen also das zweite Glied irgendwie bestimmt wird, in diesem Falle zufällig instrumental. Hätte es aufserdem nicht viel näher gelegen, dem Schlachtgott das Epitheton des Kämpfenden zu geben? Ja fällt nicht die ganze, schöne, hoch- poetische Personification der Schlacht durch ihren Gott durch ein Attribut„von Weibern getötet“ zusammen? Es ist also ohne Zweifel im nomin. zu schreiben dmφχ, xαν νν im Sinne von„durch Weiber tötend“. Gewiſs ein ganz besonderer Beweis sowohl für die Vieldeutigkeit(vgl.„Weiber tötend“) der griechischen Composition als auch für die unzureichende Mangelhaftigkeit der indischen Kategorieen, wenn selbst innerhalb derselben Klasse so verschiedene grammatische Verhältnisse Raum haben können. Lediglich durch den Zusammenhang kann man also der- artige Composita erklären. Da nun aber der Begriff des Tötens schon aufserhalb des Com- positums enthalten ist, so ist er logisch überflüssig und nur beigesetzt, um die Rede volltönender,
*) a. a. O. p. 54.


