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des Genetivs, meist dem eines Infinitivs.— Die beiden feindlichen Brüder sind gefallen τbG dενσπ έ 10d dixa Geοmetn, Los, Bestimmung, zwiefache Gesinnung zu hegen, Sept. 875.— Vor allem gehören hierher mehrere Stellen mit dem miſshandelten voτι. Es ist schlechter- dings jede andere Bedeutung dieses Compositums unmöxglich als:„nichtessend“. Weil diese jedoch Unkundigen nicht überall behagt, so machte man das Wort plötzlich zu einem Abhän- gigkeitscompositum:„Hunger erregend, inediam afferens“. Es handelt sich indes lediglich um einen personificierenden Gebrauch, welcher an folgenden Stellen offenbar einen Genetiv 1 u⁴, ⁸οεeν vertritt: vpfori νοο(Qual des Hungers. Ag. 317. v„Gιςα*νιοοε ib. 972. vyorεα⁴ε*ς 6⁶αα ib. 1592.—»,GQαμμ☚ά̈ ι⁶³αα oder wie wohl das Richtige ist Gαιαοοeασlα das Recht, die Blüte der Jungfrauschaft unreif(vor der Hochzeit) zu pflücken. Sept. 316.— Auch die Deter- mination durch einen Instrumentalis gehört hierher: /,˙3ꝑMůvοdæ̈mιπ Absicht mit Feuer zu verbrennen. Ch. 590.—»bærladxyæα ν die Mühe des Nachts Umherschweifens, des Vorpostendienstes. Ag. 317.—»oxrialaxyxrος euu, Lager eines Nachts Umherschweifenden. ib. 12.— Moloa Ge⁵αeειοεο Geschick eines im Bette Gepflegten. ib. 1404.—»uer¹οοσοπ ro ϑἀ οσ Kühnheit von Nachts Wachenden. Pr. 859.—
e) Das Compositum vertritt den Genetiv nebst davon abhängigem Substantiv.
Es ist überflüssig daran zu erinnern, daſs sämtliche hierher gehörigen Composita Tatpurusha sind. osoulxν ux Wille oder Geschicklichkeit im Bogenspannen= 105 LAwet ν τεα ⁴). Pers. 57.— 1.αόοι αηπηπα᷑ wꝶ˖ä Mittel das Kriegsvolk überzusetzen. ib. 103.— 1α ĩq,/ velοσαμαα Handleistungen, Dienste des Grabhügelaufwerfens. Sept. 1006.— Die Götter sollen den Feinden éεꝓνοπαα rav das Unglück, die Waffen wegzuwerfen, verleihen. Sept. 298.— auτοoνα xueæd die Uebel des sich selbst Tötens, des Verwandtenmords. Ag. 1045. Ich rechne das Epitheton ebenso wie auroxrονος Sept. 664. 787 nicht nur zu den Determinativen, ipse interficiens, wie Römheld fälschlich thut**), sondern auch zu den Abhängigkeitscompositen: 8αυνπι⁶ mπχαει⁴εναυν, in weiterem Sinne:„das eigene Fleisch und Blut, die Verwandten tötend“. Vgl. ναάιον audévrat ib. 1543= Verwandtenmord, oder das passivische auτοοoνανν Soph. Ai. 841, wo es sowohl„durch eigene Hand“, als auch„durch Blutsverwandte getötet“, bedeutet:
G2Omτεο elαον εινε
aðoορσασνσ πdeαπτον, rν ατοο—eσαννειες
x00G Tꝓνν⅓ ꝙρμαοτισαν ενηννπνν οαꝑο. Ganz ähnliche Zusammenstellungen sind: dααανοοι μ i Wahnsinn des Wechselmords= ro? dααω σο òεαν Ag. 1546. dvrioνοο àαεa. Eum. 960. G6⁶⁴σαι m⁴μιυιιοοα α. ib. 264. uxtοαrνον αμἀ‿ν(Befleckung, entstanden durch die Ermordung der Mutter). ib. 277.— Goνο⁴³ς rüza das Geschick Blut zu vergieſsen. Ag. 1381.— 2νόηmOά 0 vIO gN-6vO(Qual, welche
*) Ebenso Todt a. a. O. p. 56.
**) a. a. O. p. 24. Derselbe bemerkt aufserdem zu Eur. Med. 1254: zε½αQάαννιιισ ττοοσααειειν αλαα αroær6vO: sic appellatur quod ea Medea suos ipsa liberos trucidatura erat. Gewiſs! Aber das heiſst doch(in weiterem Sinne) adrov erelvcy und nicht ᷣτd, oder hat ihn der lateinische Gebrauch von ipse, das bekanntlich häufiger Subject als Object ist, irre geleitet? Aber p. 66 wird doch auch ganz richtig uτοοσα unter den Abhängig- keits-Compositen angeführt: semet ipsum interficiens!— Uebrigens hat Aeschylus die Adverbia ανποοαναυπρ Suppl. 61 (im folgenden Verse durch m½εοο Ʒev erklürt) und adroæréwν Ag. 1606 determinativ gebraucht. Vgl. auch umstehend zu Sept. 831.
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