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die 5. Generation von 50 Mädchen, bestehend in 50 M. ib. 851.— lα ravορσρνέο³ Nach- ahmer von Stierstimmen. Fr. 55.— 0b„ℳαι m⁴υκαάαιopal Fluren weidender Rinder. Fr. 243. Denn das Vieh v»éuerat. Vgl. auch Fr. 264 Nοσν εσααιοοραi.— Seyα 6οππσασαάαοων*) Geo- spann von 4 Pferden. Fr. 368.— Zum Schlusse rechne ich hierher Ag. 847 ³ναμ νοωιςι(ρεον⁵⁴α. Für die landläufige Erklärung,„wo das Volk durcheinander schreit“, habe ich nirgends Analogieen finden können**), wenn auch bei Annahme der passiven Bedeutung, welche durch den Accent sowie durch das Schol. zu 902, wo das Compositum durch dmaο roν ⁶νάν ρνονν erklärt wird, scheinbar geboten ist, keine andere Erklärung übrig bleibt. Die Kühnheit einer derartigen Ver- bindung muſste Veranlassung zu anderen Interpretations-Versuchen geben, und da liegt doch nichts näher, als anzunehmen, daſs es gleichbedeutend mit 6 ⁷ϑ⁶ονros ist, also: der herrscherlose Zu- stand des schreienden Volks. Die Verbindung an sich kann nach den vorstehend behandelten Stellen m. E. nichts besonders Auffälliges haben. In Bezug auf die Accentuierung aber ver- fuhren die alten Grammatiker bekanntlich so unkritisch und schwankend, daſs diese kein Kriterium abgeben kann. Ist doch auch dνοοοςα Ag. 1154, Suppl. 940 chne Frage= d 9000„v. Das zu 902 angeführte Schol. anzutasten, liegt kein Grund vor, denn dort ist es (iυ ϑνμυιοςα) ganz am Platze. Aber können nicht recht gut von demselben Worte je nach Zusammenhang active und passive Bedeutung vorkommen? Demnach schreibe ich hier 6„⁴μνοος dooονa, ebenso wie wir.lαοαιοοsς zu accentuieren haben.—
c) Der erste Teil des Compositums bezieht sich auf das zugehörige Substantiv, der zweite steht statt des Genetivs eines Substantivs.
Lararecele 2S06o die sieben Mauerausgänge. Sept. 267.— u6 rai die lauten Bitten von uns Klagenden. ib. 303.— 0§ ⁄, τναο lautes Schlagen der Hände. Ch. 23.— Ob noch andere Beispiele auſser diesen absolut sicheren hierher zu rechnen sind, muſs ich dem Gefühle eines Jeden überlassen. Man vergleiche in dieser Rücksicht z. B. G‿.α⁴ἀει ασ⁸, evν᷑eννεααοι εσdες, dνοναρ ⁴eμ u. a. Das Vorgebrachte genüge, um darzuthun, einmal, dals die Kühnheit im Gebrauche der Composita eine sehr weitausgedehnte ist, andererseits wieder, daſs man unmöglich zu einem erträglichen Resultat bei der Analyse derselben kommen kann, ohne ihr Verhältnis zu ihrem Substantiv mit in Betracht zu ziehen***).
d) Das Compositum vertritt einen adverbial bestimmten Genetiv.
Während wir also unter b) Fälle verzeichneten, in denen ein Teil des Compositums attri- butiv den anderen determiniert, vertritt jetzt ein Teil ein Adverbium, der zweite Teil steht statt
*) Photius bietet allerdings ειισμσφα. Allein man schreibt allgemein 169mπάχ. Bestimmend dafür ist wohl der gewöhnliche Sprachgebrauch der Tragiker, den wir eben zur Genüge kennen lernten. Vgl. aufserdem Eur. Fr. 359: de?dyos rO⁴π⁴⁴ςωνσενονν. Hel. 386 169πνπ Eue. Or. 989 1εμαιισαχ πœ✕,w₁mv ,/½ 64.—
**) Daſs Verbindungen wie 00 rO.œ%ᷣ„εοα oauch nicht für diese Bedeutung sprechen, hoffe ich weiter unten nachweisen zu können. 3
*e) Man vergl. Mich. Bréal, Mélanges de mythologie et de linguistique Paris 1877, p. 308: Si l'on ne marque point extérieurement la relation qui unit le premier terme au second, il ne s'ensuit pas que notre intelligence n'ait pas besoin de la concevoir. Elle y est, au contraire, obligée, et les deux termes du composé ne présenteraient pour elle aucun sens, si elle ne nouait point par la pensée le rapport que le langage se dispense de marquer.


