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Fr. 340.— avrãdeagon alua das Blut des leiblichen Bruders. Sept. 701. So redet auch Eum. 89 Apollo den Hermes an. Vgl. aurãdeνροων νκαᷣo Soph. Ant. 1.— ⁴ μαςα αæd erklärt schon Schol. B richtig mit dτο eανν Sept. 831. Wir haben noch einmal Gelegenheit auf die Stelle zurückzukommen.—*5⁴ ννεααοι εαφπααε Hoffnungen auf gute Botschaft. Ag. 249.— di³ονννο dν) das Verderben der zwei Lanzen. ib. 621. Ich verstehe also das Epitheton wörtlich von den dοο 50s, die bekanntlich jeder Krieger mit sich führte.— duoxακ&ά⁵ανεα αᷣν⁴ die schlimm wogenden Uebel, d. h. der schlimmen Wogen. Keck: schlimmer Wogendrang. ib. 631.— H*ο dνοσ⁴α Gemahl einer schlimmen Frau. ib. 1273.— ib. 1473, an einer ver- derbten Stelle, wo es sich nur darum handeln kann, Wahrscheinliches zu suchen, hat der Med.: 3οο ϑε αόοαάeωσνꝙ αeνεννα 2νιο ααeνοsec. Die Ausleger haben zumeist ⁴eπᷣνQν als„ge- ronnenes Blut“ gefaſst und erklären e νοσοσο das Blut vom Kinderfraſse. Selbst- verständlich müſste dann nach den schon behandelten Stellen 6600 accentuiert werden. Indessen stöfst man sich doch mit Recht an jener Bedeutung von αe|έν*⁵). Ich stehe daher nicht an, eine Conjectur von Keck, welche viel Wahrscheinlichkeit hat und gegenüber den sonstigen, gewiſs meist recht geistreichen, aber sicher nicht Aeschylischen Lesarten seiner Aus- gabe sich vorteilhaft auszeichnet, hier anzuführen:
uεεα dOνο dxαοι§dοαν⁷ οποοανουν, Rd⁴ν υ Gν% παάχοσειςs. Also: gemästet von der Auftischung des Kinderfraſses. Kovοροος ist gerade so Determi- nativum wie alaroogay, αονεενοςσανοs u. a.— Ch. 68 singt der aus kriegsgefangenen Frauen bestehende Chor: 8Gον σνι dodyxœeν αο dα†στοsυν 9 ε ποοσνπεανκάκασν
Einen Fingerzeig zur Erklärung bietet der Scholiast, welcher μααͥæτ. mit àxα 6εαασν ꝙσπευν glossiert und Eur. Andr. 465.μασ⁴αιοοες ααανοοο vergleicht. Wie dαναασαμ⁴ιαο„Zzwei Mütter habend, Stiefkind“, so ist dαμααραρταιοαςι Jemand, der zwei Städte seine Heimat nennen mulſs, die Vaterstadt und die, in welcher er als Kriegsgefangener lebt. dιαο findet sich auch in diesem Sinne bei Aesch. Fr. 70. όσφάφάοειςι ννακ ist also der Zwang zweier Vaterstädte, die Not der Heimat- losigkeit. Die Interpretation: necessitatem urbi circumdatam hat keinen Sinn, wie ein nur oberflächlicher Blick auf das Folgende lehrt, wo es heiſst: à&ςα„αeο lπααυν πααάτορσν dονον ε- cyον αoα. Unsere Erklärung hat schon Hermann: necessitas duplicis sedis. Hartung da- gegen, der ganz richtig den Begriff„heimatlos“ verlangt, konnte ihn in der Ueberlieferung nicht finden und änderte**).— e590νον„εοας die Ehrengabe eines schönen Opfermahles. ib. 249.— diaα&xατννειααοσι ϑωm⁷mοο Grabesklage zweier Kinder. ib. 325***).— Gυα⁴εο m το⁹ς Zorn einer schlimmen Mutter. Suppl. 63.— Das Schiff der Aegyptossöhne heilst uεᷣνεvs dra das Verderben der dunklen(Hom.) Ruderbänke. ib. 513.—„Aχ dυισαιαο ⁴οo Hochzeit mit den schlimmen, feindlichen Männern. ib. 1030.— ddauανεε⁶εοι ευ⁵α Schmach der stählernen Fesseln. Pr. 149. 428.— 1υο οιτι⁹ς Qο unzähliger Jahre Zeit. ib. 94.— Die Io soll vorbei an&ιστ⁶ιeνοσςι ανααο Klippen des tosenden Meeres. ib. 710.— ẽ,αμσπσι έ‿̈svνe evrixovrdats
*) Vgl. darüber u. A. Gilbert in der 2. Aufl. der Enger'schen Ausgabe p. 159.
**) Ueber ühnliche Compos. mit Aμ.αα vgl. G. Meyer in Curtius Stud. VI, 376.
**n) Sehr richtig sagt hierzu Joh. Schmidt a. a. O. p. 20: Dicendi audacia, simul autem contractio quaedam verborum, quae quantum ad affectus fortiter excitandos valeat, optime perspicitur ex illis Aeschyli lmππασe etc.
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