tung des Tales ablenkend wirkt(Caſſel, Langenſchwalbach uſw). Ebenſo ſind die ſüdöſtlichen Winde überall die ſeltenſten.— Im Januar treten beſonders die nördlichen und nordöſtlichen Winde hervor.— Im Februar laſſen dieſe an Häufigkeit nach, dagegen hat der Oſt⸗ wind ſeine größte Häufigkeit.— Im März werden Südweſt- und Weſtwinde häufiger. Auch der Südoſtwind iſt ſtärker als im Jahres⸗ durchſchnitt vertreten. Die Gegenſätze ſind erheblicher als im Februar. — Im April nehmen die nordöſtlichen Winde im allgemeinen zu, auch die nordweſtlichen. Die ſüdweſtlichen nehmen jedoch an Häufig— keit ab.— Der Mai hat die geringſte Häufigkeit der Südweſtwinde aller Monate. Dagegen tritt der Nordoſtwind und der Nordweſtwind, überhaupt die nördlichen und nordöſtlichen Winde ſtärker hervor. Aber auch der Südwind zeigt eine Zunahme. Der Windwechſel iſt in dieſem Monat am häufigſten.— Im Juni nehmen zwar die weſtlichen Winde wieder zu, doch werden die Windverhältniſſe im allgemeinen ausgeglichener und nähern ſich mehr dem Durchſchnitt des Jahres. — Im Juli ſetzen weſtliche Winde, vor allem der Südweſtwind noch häufiger ein, und der Nordweſtwind beſitzt die größte Häufigkeit im ganzen Jahre. Dieſer Monat zeigt den ſtärkſten Wechſel des Windes von Südweſten über Weſten nach Nordweſten.— Im Auguſt läßt zwar der Südweſtwind an Häuſigkeit nach, weht aber gegenüber ſeinem Auftreten in den andern Monaten außer dem Juli am häu— figſten. Doch erreichen der Südwind und der Weſtwind ihr Maximum, während der Nord⸗, Nordoſt- und Oſtwind jetzt am ſeltenſten im ganzen Jahre ſind.— Der September zeigt wieder ausgeglichnere Windverhältniſſe, hat ja auch die geringſte Windſtärke. Die nordöſt— lichen Winde, beſonders der Nordoſtwind ſelbſt nehmen zwar merklich zu gegenüber ihrer Häufigkeit im Auguſt, anderſeits nehmen alle anderen Winde ab, beſonders der Südweſt- und Nordweſtwind. Doch nähern ſie ſich damit nur dem Durchſchnitt des Jahres.— Im Oktober nimmt der Nord⸗ und Nordoſtwind noch etwas ab, die übrigen Winde meiſt ein wenig zu, ſodaß die Windverhältniſſe noch näher an den Durchſchnitt des Jahres kommen. In keinem von beiden Monaten zeigt eine Windrichtung ihre größte oder geringſte Häuſigkeit.— Im November nimmt dagegen der Nordoſtwind in Weilburg ganz er⸗ heblich zu und erreicht ſeinen höchſten Stand im Jahre. Dies weicht auffallend von den Verhältniſſen der übrigen benachbarten Stationen ab, wenn man auch hier eine Zunahme der Häufigkeit der Nordoſt⸗ winde gegenüber dem September feſtſtellen kann. Doch dürfte jene Abweichung dadurch an Wahrſcheinlichkeit gewinnen, daß im November in Weilburg nicht weſtliche, wie ſonſt, ſondern nördliche Winde die häufigſten ſind. Gleichzeitig erreichen Nordweſt- und Weſtwinde wie in der ganzen Nachbarſchaft ihr Minimum. Im November ſind auch nicht wie in den übrigen Monaten die öſtlichen, ſondern die ſüdlichen Winde die ſeltenſten. Der Südweſtwind iſt nicht mehr ſo häufig wie im Oktober.— Im Dezember ſind die Windverhältniſſe wieder etwas gleichförmiger und bilden einen Uebergang zum Januar. Nur treten die ſüdweſtlichen und weſtlichen Winde etwas häufiger auf als in den beiden Nachbarmonaten, und die nordöſtlichen Winde ſind etwas ſeltener.
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