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gehende Strahl scheint demnach von dem in der Verlängerung von OD gelegenen Punkte P- herzukommen. Bezeichnet man noch X FDE mit. ₰△ FED mity und ₰△ PFD mit„, so ist
XS=+ ⸗ =(2 R O 2)+(2 R— 2 ⁰) 2(2 R——°)
nun ist 2 R— 6= a
folglich: ¶—= 2 a= R d. h. der einfallende und reflektierte Strahl sind lotrecht zu einander.
Die Handhabung des Instrumentes ist hiernach folgende: Zum Zwecke des Errichtens des Lotes in gegebenem Punkte einer abgesteckten Geraden halte man den Apparat lot- recht über den gegebenen Punkt derart, daſs die Offnung dem Auge und derjenigen Seite zugekehrt ist, nach welcher das Lot zu errichten ist. Während man bei dieser Haltung des Apparates durch ein Fenster nach der abgesteckten Geraden visiert, wird ein weiterer Stab durch den Meſsgehilfen so lange versetzt, bis das Spiegelbild desselben mit den durch das Fenster gesehenen Stäben der Geraden sich deckt. Das Fällen des Lotes von einem durch einen Stab oder einem Naturobjekt gegebenen Punkte auf eine gegèbene Ge- rade geschieht in ähnlicher Weise. NMan stellt sich mit dem Apparat in derselben Haltung wie früher in einem Punkte der abgesteckten Geraden, der schätzungsweise als Fufspunkt des Lotes angenommen ist, auf und gehe auf der Geraden soweit vor- oder rückwärts, bis gerade wie früher die durch eines der Fensterchen gesehenen Stäbe mit dem Spiegelbild des aufgestellten Stabes bezw. Naturobjektes zusammenfallen. Zur Einübung eignen sich hier, wie auch bei dem folgenden Instrument die Aufgaben 1, 2, 3, 4, 5 des§ 3, sowie diejenige des§ 4.
Das Winkelprisma besteht aus einem massiven dreiseitigen Glasprisma, dessen Quer- schnitt ein rechtwinkelig-gleichschenkeliges Dreieck ist. Die beiden Katheten-Ebenen sind frei, diejenige der Hypotenuse dagegen bedeckt. Es sei ABC(Fig. 33, Taf. III) der Querschnitt eines solchen Prismas. Ein nahe am Scheitelpunkt des rechten Winkels, etwa bei D, einfallender Lichtstrahl LD wird dem optischen Lote zugebrochen, gelangt nach E der zweiten Katheten-Fläche, wo er nach der Hypotenusen-Fläche total reflektiert wird. Hier tritt eine zweite Reflexion ein und der Strahl trifft die Katheten-Fläche AB zum zweiten Mal in G, wo er vom Einfallslot abgebrochen wird und nach O gelangt.
Aus den physikalischen Gesetzen von der Reflexion und Brechung der Lichtstrahlen, sowie aus geometrischen Betrachtungen ergiebt sich:
1 XGIII= R 5+;
XGIHI- IR=,
folglich 6+, und+‿ ₰+☛0


