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Das rheinische Civilrecht in seiner heutigen Geltung / dargest. und erl. von Cretschmar
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20 II. Code Civil. I. B. 4. T. Von den Abweſenden. Art. 109 113.

Art. 109. Les majeurs qui servent ou travaillent habituellement chez autrui, auront le mẽme domicile que la personne qu'ils servent ou chez laquelle ils tra- vaillent, lorsqu'ils demeureront avec elle dans la méme maison.

Art. 110. Le lieu ou la succession

s'ouvrira, sera déterminõ par le domicile.

Art. 111. Lorsqu'un acte contien- dra, de la part des parties on de l'une d'elles, élection de domicile, pour l'exé- cution de ce méme acte, dans un autre lieu que celui du domicile réel, les significations, demandes et poursuites, rela- tives à cet acte, pourront étre faites au domicile convenu, et devant le juge de ce domicile.

Titre IV. Des absens.

Chapitre I. De la présomption d'absence.

Art. 112. S'il y a nécessité de pourvoir à ladministration de fout ou partie des piens laissés par une personne absente, et dui n'a point de procureur fondé, il V sera statué Par le tribunal de première instance, sur Ja de- mande des parties intéressées.

Art. 113. 1e tribunal, à la requste de la partie la plus diligente, commettra un notaire pour représenter les présumés absens, dans les inventaires, comptes, partages et liquidations dans lesquels ils seront intéressés.

Art. 109. Volljährige, welche bei an⸗ deren in Dienſten ſind oder gewöhnlicher Weiſe arbeiten, nehmen Theil an dem Wohn⸗ ſitze der Perſon, welcher ſie dienen, oder bei der ſie arbeiten, wenn ſie mit ihr in einem Hauſe wohnen.

Art. 110. Der Ort, wo die Erbfolge eröffnet wird, beſtimmt ſich nach dem Wohn⸗ ſitze des Verſtorbenen.

Art. 111. Wird zur Vollziehung eines Rechtsgeſchäfts von den Intereſſenten, oder auch nur von einem derſelben, ein Wohnſitz an einem ſolchen Orte gewählt, wo ihr wirk⸗ licher Wohnſitz nicht iſt, ſo ſollen die Inſi⸗ nuationen, die Klagen und das weitere Verfahren, die ſich auf dieſes Geſchäft beziehen, an dem verabredeten Wohnſitze und vor dem Richter desſelben ſtatthaben.

Pierter Fitel. Von den Abweſenden. Erſtes Kapitel. Von der Vermuthung der Abweſenheit.

Art. 112. Wenn die Nothwendigkeit eintritt, für die Verwaltung des von einer als abweſend ver⸗ mutheten Perſon zurückgelaſſenen Vermögens ganz oder zum Theil zu ſorgen, ſo ſoll, in Ermangelung eines Bevollmächtigten, das Gericht der erſten Inſtanz, auf Anſuchen der Intereſſenten, hierüber verfügen.

Art. 113. Auf das Geſuch derjenigen Partei, die ſich zuerſt deshalb meldet, ertheilt das Gericht einem Notar den Auftrag, diejenigen, welche man ab⸗ weſend vermuthet, bei den ſie mitbetreffenden Inven⸗

tarien, Theilungen, Rechnungsabnahmen und deren Berichtigungen zu vertreten.

t 109. 60. 8 21.

Art. 110. Die Geſetze dieſes Ortes entſcheiden auch die Erbfolgerechte. Für andere

civilrechtliche Wirkungen des Wohnſitzes cfr. Gerichtsſtandes ſ. CPO. § 28.

Art. 111. Nr. 5 aufrecht erhalten, was die Vereinbarun

Art. 353, 1247, 2018 hinſichtlich des

Was die Zuſtellungen angeht, iſt der Artikel durch EG. z. CPO. § 15

g des Gerichtsſtandes anlangt, dagegen durch

EG. z. CPO. § 14 Abſ. 1 aufg. u. erſ. durch CPO. §5 38 40, cfr. Art. 176, 2148. Art. 112. Wenn ein Jahr lang keine Nachricht eingeht, oder früher aus dringenden Gründen, wird ein Vormund vom Amtsgericht beſtellt, Pr. Vormundſchaftsordnung vom

5. Juli 1875 §§ 82, 14 (GSS. 431, hier XVI). der Abweſende an der Beſorgung ſeiner Vermögensangelegenheiten gehindert iſt.

einen Generalbevollmächtigten hinterlaſſen, ſo beſorgt, ſo daß die Fürſorge⸗Vorausſetzungen Erliſcht die Vollmacht oder treten in der Pe daß man vernünftiger Weiſe annehmen kann,

Der § 82 der VO. ſetzt voraus, daß Hat er hat er ſeine Vermögensangelegenheiten ſchon des alten und neuen Rechts dieſelben ſind. rſon des Mandatars ſolche Aenderungen ein, daß der Mandant in Kenntniß derſelben die

Vollmacht zurücknehmen würde, ſo ſind die Vorausſetzungen des § 82 VO. wieder gegeben. Cfr. StPO. 85 318 337, nicht 8 231, der nur von den ausgebliebenen Angeklagten

handelt. Cfr. RG. Bd. XI. Nr. 37. Die St

nahme des in Deutſchland befindlichen Vermögens,

rafproceßordnung beſchränkt ſich auf Beſchlag⸗ woraus ſich, wie das Reichsgericht ſagt,

indeſſen nicht ſchließen läßt, daß nicht der Güterpfleger (Vormund) den Abweſenden in

Rechtsſtreiten ganz zu vertreten legitimirt ſei. Art. 113. Für einzelne Angelegenhei mundſchaftsordnung § 96 (XVh.

ten kann ein Pfleger beſtellt werden. Vor⸗

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