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ten Fhegatten oder der aus ihrer Ehe zu er- wartenden Kinder(v) auf den Fall verfü⸗- gen, wo der Schenker den beschenkten Ehe- gatten überleben würde.
Eine solche Schenkung hat das Figne, daſs sie
1.) nur in sofern unwiderruflich ist, als dem Schenlcer nicht mehr gestattet ist, über die in der Schenkung begriffnen Gegenstände unter einem kreigebigen Titel zu verfügen(s), es sey dann, daſs solches nur über geringe Summen(th) vergelturgs-
— 8 weise oder sonst geschehe; desgleichen
2.) daſs
*) Dies ist eine Ausnahme von der im 1061. Art. vor- kommenden Verfigung, welche wohl darin ihren Grund hat, dals hier nur von dem Talle die Rede ist, wo die Kinder ihre vor dém Schenker verstor- benen Eltern und ihn selbst überleben.
8) Ganz passend driickt dieses der Tribun Jaubert so aus:„II faut distinguer le titre er l'émolument. Letitre est irrevocable, l''auteur de la disposition ne pourra plus disposer à titre gratuit. Mais quant à 1'émolument, il ne pourra étre véritablement connu qn'au décs, puisque jusqu'alors l'auteur de la disposition conserve le droit d'aliéner à titre ons- reux: Code civil suivi de Pexposé IV, 367.
1) Mehrere Tribunalien wünschten eine genaue Be- stimmung über deren Betrag, die auch gewils zweck- müssig gewesen seyn würde: Observations P. II. Orleans P. 41. P. IV. Toulouse p. 60.


