Die Geburtsurkunde der Braut, welche ergiebt,
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Anmerk. Man kann auch, wie dies bei den der officiellen Inſiruction beigefuͤgten Formularen derFall iſt, die von den Ehegatten producirten Urkunden einzeln unter Nummern auffüͤhren,, doch iſt ſolches nicht nothwendig. In dem nachſtehenden Formular iſt jene Methode beobachtet. 1
Heirathsurkunde,
im Falle eins der Ehegatten weder die Sterburkunde, noch eine Notorie⸗ tätsurkunde über den Tod ſeiner Eltern oder Groseltern beizubringen vermag.*
Im Jahre eintauſend achthundert und acht den achten des Monats April erſchienen vor mir[Namen) dem Prediger und Beamten des Civilſtandes des Kirchſpiels N. in dem Canton N. des Werradepartements in Gegenwart von lgenaue Angabe der 4 Zeugen) d) von der einen Seite der Tiſchler Frie⸗ drich Herrmann N. aus N., vier und fuͤnfzig Jahre alt, voll⸗ jähriger Sohn ſbeide Eltern) und von der andern Seite, deſ⸗ ſen Bruders Tochter Marie R. aus N., zwanzig Jahre alt, minderjaͤhrige Tochter des verſtorbenen lbeide Eltern! mit Ge⸗ nehmigung des Familienraths.
Die Erſchienenen haben mich erſucht, die Abſchlieſung ih⸗ rer Ehe vorzunehmen, worauf ich folgende von ihnen beige⸗ brachte Urkunden verleſen haben 1) Die Geburtsurkunde des
Braͤutigams, woraus erhellet, daß er in der Gemeinde N.
des ECantons N. im Ockerdepartement den zweiten Januar eintauſend ſiebenhundert vier und fuͤnfzig gebohren iſt. 2)
daß dieſelbe in der Gemeinde Laenau anzugeben) den dreiſigſten October ein⸗ tauſend ſiebenhundert ſieben und achtzig gebohren iſt. 3) Die urkunde des Aufgebots, welches in dieſer Gemeinde den vier⸗ ten dieſes Monats geſchehen, und wogegen kein Einſpruch erfolgt iſt. 4) Die Bispenſationsurkunde wegen des zweiten Aufgebots. 30 Dispenfationsurkunde wegen der zu nahen Verwandtſchaft. 6) Die Sterburkunden der Eltern der
4) Es iſt gleichgultig, ob die Zeugen beim Eingange der urkunde oder erſt am Schluſſe derſelben, wie in N. 13 und 14, erwähnt werden


