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Geburtsurkunde
eines ehelichen Kindes nach der Erklrung eines Dritten, bey dem die Mutter niedergekommen iſt.
Im Jahre eintauſend achthundert und acht den dritten des Monats Januar um zehn Uhr Vormittags erſchien vor mir[Ramen), Prediger und Beamten des Civilſtandes des Kirchſpiels N., der Ackermann Johannes N. aus N., vierzig Jahre alt, und erklaͤrte, daß den erſten Januar eintauſend achthundert und acht, Nachmittags um vier Uhr, in ſeinem an der Landſtraße gelegenen Hauſe ein Kind maͤnnlichen Ge⸗ ſchlechts geboren ſey, welches er hierdurch vorzeigen und ihm die Namen Friedrich Wilhelm geben wolle; die Mutter des Kindes ſey Katharine, geborne N., aus R., die Wittwe des daſelbſt verſtorbenen Schumachers Philipp R. Dieſe Erklaͤ— rung geſchah in Gegenwart des Ackermanns Gottlieb N. aus K., vier und zwanzig Jahre alt, und des Muͤllers Dietrich N. aus N., dreißig Jahre alt, auch haben der Erſcheinende und der erſte Zeuge, weil der zweite auf Befragen erklaͤrt hat, nicht unterſchreiben zu koͤnnen, nebſt mir die Geburts⸗ urkunde, nachdem dieſelbe zuvor ihnen vorgeleſen worden, unterſchrieben.
(Unterſchriften.)
Anmerk. Auf gleiche Weiſe wird die Geburteurkunde verfaßt, wenn der Arzt, die Hebamme, oder fonſt Jemand, der bey der Geburt zugegen war, die Erklaͤrung thut. Desgleichen, wenn ſie durch einen Bevollmaͤchtigten des Vaters geſchieht, in welchem Falle, der durch einen Notar beglaubigten Vollmacht mit Bemerkung ihres Datums Erwahnung zu thun iſt.
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