95 1.
Geburtsurkunde eines ehelichen Kindes nach der Erklaͤrung des Vaters.
Im Jahre eintanſend achthundert und acht 2) den erſten des Monats Januar um zehn Uhr Vormittags erſchien vor mir Friedrich R., Prediger und Beamten des Civilſtandes des Kirchſpiels N. in dem Kanton N. des Fuldadepartements, der Schumacher Martin R. ans N., dreißig Jahre alt, zeigte ein Kind waͤnnlichen Geſchlechts vor, geboren den dreißigſten Degember eintauſend achthundert und ſieben, Abends um ſechs Uhr, welches von ihm und ſeiner Ehefrau Eliſabeth, gebornen N., erzeugt ſey, und dem er die Namen Philipp Jacob geben wolle.
Dieſe Erklaͤrung und Vorzeigung iſt geſchehen in Gegen⸗ wart des Schneiders Johann Jacob N. aus N., vierzig Jahre alt, und des Wagners Heinrich N. aus N., ſechs und vier⸗ zig Jahre alt, und ſowohl der Vater als die Zeugen haben nebſt mir die gegenwaͤrtige Geburtsurkunde, nachdem ſie zu⸗ vor ihnen vorgeleſen worden, unterſchrieben.
N. N. Friedrich Johann Ja⸗ Martin Prediger. N. cob N. N.
Anmerk. Kann einer oder koͤnnen mehrere der Erſcheinenden nicht ſchreiden, ſo muß dies, wie das folgende Formular zeigt, ausdruͤcklich bemerkt werden.
a) Auch dieſe Jahrzahl muß mit Buchſtaben geſchrieben werden, denn obgleich fuͤr jedes Jahr ein beſonderes Regiſter gefuͤhrt wird, und ſchon hieraus die Jahrzahl ſich ergiebt; ſo iſt doch jenes der einzeln
abzugebenden Extraete wegen erforderlich.
„—
———


