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Geſchahe der Einſpruch von einer anders, als der bor⸗ hin genannten Perſonen, öder iſt derſelbe nicht in der eben bemerkten Form, alſo entweder nur muͤndlich oder in einem bloßen Privataufſatz, vorgebracht worden, ſo kann ihn der Beamte des Civil⸗Standes ſogleich verwerfen d), außerdem aber muß er ſein vicit unter den Aufſatz ſetzen, ſodann in dem ſchon erwaͤhnten Aufgebotsregiſter——— Lhtunkede den erfolgten Einſpruch bemerken, und die Verlobten anweiſen, die Aufhebung auszuwirken, bis dahin aber die Abſchlieſung der Ehe ausſetzen.
Dieſe Aufhebung aber kann auf zwiefache Art erfol⸗ gen: 1 durch freiwillige Entſagung des Einſprechenden, wel⸗ che entweder in einer oͤffentlichen(von einem Notar verfaß⸗ ten), oder in einer Privat⸗Urkunde, die bey einem Notar oder andern offentlichen Beamten niedergelegt wurde, enthal⸗ ten ſeyn kann. In beiden Faͤllen muß der Beamte des Ei⸗ vilſtandes ſich eine glaubhafte Ausfertigung derſelben zuſtellen laſſen.— 2) Durch ein gerichtliches Erkenntniß, wogegen keine Appellation mehr ſtatt findet, welches alſo entweder in letzter Inſtanz, oder ſo lange ſchon, daß die Appellationsfriſt verſtrichen iſt, gegeben wurde e). Eine dem Beamten des Civilſtandes daruͤber zugeſtellte Beſcheinigung des Tribunals,
4) Inftruction S. 25. Aber auch blos hierauf beſchraͤnkt ſich die Macht des Beamten des Civilſtandes; ob die im 176ten Art. des Ge⸗ ſetzbuchs vorgeſchriede en Erforberniſſe gewahrt ſind, darauf hat er nicht zu ſehen: Guide p. 66, iu dem daſuͤr lediglich der Abfaſſende
verantwortlich bleibt.
e) Inſtruction S. a6. An dieſer Stelle wird auch das Rechtsmittel der Oppoſitidn genannt, dies bezieht ſich aber auf die franzoſiſche Proeeßhordnung, die bis jetzt in unſerm Königreich noch nicht einge⸗ fuͤhrt iſt.
Aufhebung derſelben.


