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die von ihm verlangte Abſchlieſung der Ehe vorzunohmen. Am“
beſten thut derſelbe, wie ſchon geſagt, wenn ert dieſe älle, ſo fern es thumlich iſt, ſchon vor dem erſten Aufgebot in Richtigkeit zu bringen ſucht, damit er /ehe noch dieſes erfolgt, Gewißheit dat⸗ uͤber hat, daß der Abſchlieſung der Ehe demnächſt von dieſer Seite kein Hinderniß im Wege ſtehen werde. Daß er uͤbri⸗ gens hierin uuch nicht allzu ſtrenge Verfahren duͤrfe, verſteht ſich von ſelbſt, indem ſich Faͤlle ereignen koͤnnen, wo den kuͤnftigen Ehegatten daran gelegen ſeyn kann, daß das Auf⸗ gebot geſchehe, noch ehe ſie im Stande ſind, allen jenen Er⸗ forderniſſen ein Genuͤge zu leiſten, in welchen Fäͤllen die Be⸗ amten des Civil⸗Standes ſich auch willfahrig bezeigen muͤſ⸗ ſen, ſo bald ſie nur nicht beſtimmt voraus ſehen, oder ge⸗ grundete Urſache haben, zu glauben, daß die vorgeſchriebenen Erforderniſſe, auch ſelbſt waͤhrend der Zwiſchenzeit, die zwi⸗ ſchen dem Aufgebote und der Abſchlieſung der Ehe zugelaſſen iſt,(gemlich Jahresfriſt r)) nicht eintreten werde. So hat es z. B. kein Bedenken, daß, wenn es beſonders gewuͤnſcht wird, das Aufgebot geſchehe, ehe noch die 10 Monate, wel⸗ che zwiſchen einem Lodesfalle oder einer Eheſcheidung und der neuen Verheirathung in Anſehung der Frau verfloſſen ſeyn muͤſſen, voͤllig abgelaufen ſind⸗ Dahingegen aber kann daſſelbe nicht geſchehen, wenn z. B. an dem geſetzlichen Alter oder au den 3 Jahren, welche nach einer Schetdung auf wech⸗ ſclſeitige Einwilligung verfloſſen ſeyn muͤſſen, noch ſo viel fehlt/ daß das Jahr, binnen welchem die Verheirathung dem Aufgebote folgen muß, noch fruher ablaufen wurde.
r) N. Geſetbuch. Art. 65(Anh N. W).
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