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Geſchwiſtern, ebenfalls ohne Unterſchied der ehelichen oder unehelichen Geburt e); das nemliche gilt von Halbgeſchwi⸗ ſtern, nicht aber von zugebrachten; 3) zwiſchen verſchwaͤger⸗ ten Perſonen in dieſem nemlichen Grade; man darf alſo we⸗ der ſeines verſtorbenen Bruders Frau, noch ſeiner verſtorbe⸗ benen Frauen Schweſter heirathen †). Und in dieſen drey Faͤllen findet gar keine Dispenſation ſtatt, welches beſonders in Anſehung der Verſchwaͤgerten, als auffallende Abweichung vom bisherigen Rechte, zu bemerken iſt; ſodann ₰ zwiſchen dem Onkel und der Nichte, der Tante und dem Reffen 80; in dieſem einzigen Falle findet Dispenſation ſtatt b), wegen deren Auswirkung der Beamte die Brautleute anzuweiſen hat, den nemlichen Weg einzuſchlagen, welcher oben in An⸗ ſehung der Altersdiſpenſationen angegeben iſt 0; endlich 3) ſind fuͤr den Fall der Adoption oder Annahme an Kindesſtatt gewiſſe Eheverbote feſtgeſetzt, wegen deren naͤherer Kenntniß wir aber, da der Fall ſelten iſt, auf den vollig klar verfuͤgen⸗ genden Art. 338 des Geſetzbuchs Napoleons(R. IV. des Anh.) verweiſen k).
um uͤber die Angabe der kuͤnftigen Ehegatten in Betreff ihrer Verwandſchaft volle Gewißheit zu erhalten, braucht der Veamte des Civilſtandes gewoͤhnlich blos die beigebrachten
e) N. Geſetzbuch. Art. 162.
1) N. Geſetzbuch. Art. 162. Guide p. 83. not. 1.
2) Dieſes Verbot iſt in der offüiellen Inſtruction nicht erwähnt, ſteht aber ganz klar in dem 163ten Art. des Geſeßbuchs Napoleons.
n) N. Geſetzbuch. Art. 16.
3) Inſtruction S. 35. Supplement p. 57.
k) Geſchwiſterkinder, die nach bisherigem Rechte der Diſpenſa⸗
tion bedurften, koͤnnen jetzt ohne dieſe einander heirathen.


