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die Einwilligenden ſelbſt zugegen ſind„, oder die geſchehe⸗ nen ehrerbietigen Anfragen 2), nach den verſchiedenen ſo eben mitgetheilten Beſtimmungen, ſondern auch in allen den Faͤl⸗ len, wo ſich von den kuͤnftigen Ehegatten auf den Tod oder die Abweſenheit eines oder mehrerer ihrer Eltern oder Gros⸗ eltern bezogen wird, geſetzlich abgefaßte Todesſcheine Cruͤck⸗ ſichtlich deren die obige Bemerkung uͤber die Geburtsſcheine [S. 6.] ebenfalls anwendbar iſt) oder das in Bezichung auf die Abweſenheit erfolgte Erkenntniß vorlegen laſſen. Sollten die Todesſcheine wegen Unbekanntſchaft mit dem Orte des Todes oder letzten Wohnſitzes nicht zu haben, oder ein Erkenntniß wegen der Abweſenheit noch gar nicht erfolgt ſeyn, ſo kann dieſer Mangel durch ein Zeugniß der Kundbar⸗ keit erſetzt werden*), wobey me der Beamte des Civilſtandes nur darauf zu ſehen hat, daß daſſelbe vom Frie⸗ densrichter am letzten Wohnorte des Verſtorbenen mit Zuzie⸗ hung von 4 Zeugen aufgenommen ſey a).
Eidliche Sollte auch, was beſonders bey Perſonen der aͤrmeren Claſſe der Fall ſeyn wird, ein Zeugniß der Kundbarkeit nicht Ehegatten. beygebracht werden koͤnnen, ſo hat der Beamte des Civil⸗
Standes ſich auch mit der Erklaͤrung der noch vorhandenen
Ascendenten b), oder, in deren Ermangelung, mit der eidli—
7) Guide p. 74.
2) Dazu dienen die Protocolle der Notarien, durch welche die Anfrage bewirkt wurde.
*) Inſtruction. S. 29. Supplement. P. 152.
a) N. Geſetzbuch. Art. 155.
p) 3. B. eines der Eltern uͤber den Tod des andern, der Gros⸗ und und urgrosoltern uͤber den Tod der Eltern oder Groseltern.
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