Druckschrift 
Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
Seite
487
Einzelbild herunterladen

einkunfte, Vertraͤge. Die Verbindlichkeiten mit Wahl werden durch die Ablieferung des einen der beiden Gegen⸗ ſtunde nach der Wahl des Schuldners erfullt, 1189 und 110. Dieſe Wahl hat nicht ſtatt, wenn einer dieſer Ge⸗ genſtände vor der Auslieferung zu Grunde gegangen, 1193. Dieſe Verbindlichkeit iſt erloſchen, wenn beide Gegenſtaͤnde ohne Verſchulden des Schuldners zu Grunde gegangen ſind, 118. Der Glaubiger hat das Recht, die Hauvtverbind⸗ lichkeit zu betreiben, 1228. aber er kann nicht auch zugleich die ausbedungene Strafe betreiben, es ſei denn, ſie ſei fuͤr den bloſen Verzug ausbedungen worden, 1229. Beding⸗ nißweiſe Verbindlichkeiten ſind jene, welche von einem zu⸗ kuͤnftigen oder ungewiſſen Ereigniße abbaͤngen, 1168. Sie muͤßen in dem Augenblicke, wo es gewiß iſt, daß ſich das Ereigniß in der ausbedungenen Zeit nicht zutragen werde, ihre Wirkung haben, 1176 und 1177. Die Bedingung, eine unmoͤgliche Sache nicht zu thun, zernichtet die Verbindlich⸗ keit nicht, 1173. Die unter einer gewalthabenden Bedit⸗ gung einaegangene Verbindlichkeit von Seiten deſſen, der ſich verbindet, iſt nichtig, 1174. Aus Uebereinkunft entſte⸗ hende Verbindlichkeiten, 1101. S. Nebereinkuͤnfte, Ver⸗ traͤge. Perbrechen(die) geben urſache, die Schenkungen unker Le⸗ benden zuruͤck zu rufen, wenn der Schenknehmer ſich gegen den Schenkgeber ſchwer vergangen hat, 965. Sie machen den Urheber gegen jenen, der ſie ertraͤgt, verantwortlich, 1382. Die Aeltern, Lehrer, Handwerksmeiſter ꝛc. ſind fuͤr die Verbrechen verantwortlich, die ihre Kinder, Geſinde, Zoͤg⸗ linge und Lehrjungen begehu, 1384. Der Eigenthuͤmer ei⸗ nes Thiers oder wer ſich deſſelben bedient, iſt fuͤr den von demſelben angerichteten Schaden verantwor lich, 1388. Der Eigenthuͤmer eines Gebaͤudes haftet fuͤr den Schaden, der durch den Verfall deſſelben, wenn er ſich aus Mangel an Unter⸗ haltung oder Fehler in dem Vauweſen zuträgt, verurſacht ſacht wird, 1386. Verdammung(die) zum Sodte wird igden Sterbeurkunden nicht angefuͤhrt, 35. Eine koͤrperliche entebrende Strafe ſchließt von der Vormundſchaft aus, 1 Eine entehrende Strafe iſt eine Urſache zur Eheſcheidung, 232. Eine den buͤrgerlichen Dodt zur Folge habende Strafe loͤßt die Ebe auf, 227. Eine Verdammung wegen Nichterſcheinung hat