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Uebertragung der Schuldtiters. Bei Uebertragung eines Schuldtitres wird die Auslieferung durch die Einhaͤndigung des Titres bewirkt, 1689. Der, dem er abgetreten worden, ergreift nur dann den Beſiß, wenn er die gemachte Ueber⸗ tragung dem Schuldner behörend andeutet, 1600. Die Ab⸗ tretung eines Schuldtiters begreift auch, was darzu ge⸗ hoͤrt, z. B. die Buͤrgſchaft, das Privilegium und die Hypo⸗ theke, 1692. Der Abtretende muß das Daſein der Schuld
in dem Augenblicke der Uebertragung verbuͤrgen, 1693. Je⸗ ner, der eine Erbſchaft verkauft, muß nur fuͤr ſne Eigen⸗ ſchaft als Erbe Gewähr leiſten, 1696. Die Uebertragung⸗ die ein Erbe von ſeinen Erbſchaftsrechten macht, hat von
S Seite die Annahme der Erbſchaft zur Folge, 72— 8S. Abtretung.
S ſchriftliche. Die Vertraͤge, durch welche das Eigenthum unbeweglicher Guͤter oder unbeweglicher Rechte uͤbertragen wird, ſollen von dem Hypothekenbewahrer des Bezirks, wo die Guͤter liegen, ganz ſchriftlich eingetragen wer⸗ den, 2181. Die Urkunden, welche Schenkung und Annahme von Guͤtern, die verpfaͤndet werden koͤnnen, beſagen, ſollen in der Schreibſtube der Hypothekenbewahrung des Ortes, wo ſie liegen, ſchriftlich eingetragen werden, 930. Die Ermanglung ſchriftlicher Einwendung kann von jedem Betheiligten einge⸗ wendet werden, 941. Die Verfuͤgungen unter Lebenden oder durch Seſtamente mit der Pflicht der Ruͤckerſtattung wer⸗ den durch die ſchriftliche Uebertragung offenkuͤndig, 1059. Die unterlaſſung der ſchriftlichen Uebertragung kann von den Glaͤubigern und drittern Beſitzern eingewendet werden, 107o. Die ſchriftliche nebertragung kann nicht ergaͤnzt wer⸗
den, 1071. Die ſchriftliche Uebertragung der Urkunden kann
nur als ein Aufang des Beweiſes dienen, 1336.
Undankbarkeit(die) gibt zum Widerruf eines Seſtaments Gelegenheit, 1046. Zu jenem etner Schenkung unter Leben⸗ den, wenn der Schenknehmer dem Schenkgebenden nach dem Leben getrachtet, ihm ſchwere Unbilden zugefuͤgt oder ihm die Nahrung verweigert har, 965. Die Undankbarkeit gibt nicht Urſache die Schenkungen zu Gunſten einer Heu⸗ rath zu widerrufen, 969.
Unfaͤhig zu erben ſind, welche bei Eroͤffnung der Erbſchuft noch nicht empfangen, die nicht lebensfůͤbis gebohren, die
buͤrgerlich todt ſind, 72.


