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Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
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landet, wo ſich ein franzöſiſcher Kommiſſuͤr der Handels⸗ verhaͤltniſſe befindet, ſo muß das eine dieſer Driginale verſchloſſen und verſiegelt demſelben eigehaͤndigt werden, 991. Das andere Original wird verſchloſſen und venſtegelt, oder alle beide Originale auf eben dieſe Art bei der Ruͤckkunft des Schiffes in Frankreich dem Vorgeſetzten der Seeein⸗ ſchreibungen eingebaͤndigt, 992. Dieſe Seſtamente ſind nur in ſo weit guͤltig, als der Seſirer zur See oder innerhalb der drei auf ſeine Suruͤcktunft folgenden Monathe ſtirbt, 290. Der Franzoſe kann in einem fremden Lande ſein De⸗ ſtament unter Privalunterſchrift oder durch eine oͤffentliche urkunde, in den Formalitaͤten, die an dem Orte, wo das Teſtament errichtet wird, gebraͤhchlich ſind, evrichten, 999. Dieſes Deſtament muß in Frankreſch in der Schreibſtube des Wohnſitzes des Teſtirers oder ſeines letzten bekannten Wohnortes einregiſtrirt werden, 100. Die Teſtameuntsver⸗ fuͤgungen ſind allgemein, oder unter allhomeiner oder unter beſonderer Benennung, uoo2 Das olographiſche und myſti⸗ ſche Deſtament ſollen dem Tribunal erſter Inſtanz des Or⸗

tes, wo die Erbſchaſt offeniſt, vorgelegt werden, und der

Preſident ſoll die Niederlage deſſelben in die Haͤnde eines Notarius werordnen, 10o7. Wenn bei dem Abſterben des Leſtirers teine Erben vorhanden ſind, denen ein Antheil des Vermoͤgens durch das Geſetz vorbehnlten worden) ſo tritt der Umverſalerbe mit vollem Rerhte in den Beſitz, 1oo6. Wenn indeſſen das Deſtament myſtiſch oder olograph iſt, ſo muß er ſich durch eine Verordnung des Preſidenten in den Beſitz ſetzen laſſen, oos. Die Leſtamente koͤnnen nur durch ein ſpaͤteres Deſtament oder durch einen beßlaub⸗ ten Akt wiederruſen werden, 1035 Der Wieberruf dürch ein ſpaͤteres Teſtament hat ſeine volle Wirkung, nennauch gleich dieſes zweitere Deſtament nicht vollzogen wuͤrde 1039, Jede teſtamentariſche Verfuͤgung ſoll verfallen ſein, wenn der mit Vermaͤchtniß Bedachte den Leſtirer nicht uͤberlebt, 1o39, oder wenn er vor der Erfuͤllung der Bedingniß) ün⸗ ter welcher ſie gemacht worden, firbt; 160, oder wenn die vermachte Sache vor dem Abſterben des Seſtirers zu Grunde gegangen iſ, 1032 oder wenn der mit Vermaͤcht⸗ niſſen Bedachte dieſelbe ablehnt odernſie zu einpfangen un⸗ faͤhig iſt, noz3. S. Schenkungen, wirdenehfichg Ver⸗ fuͤglicher Antheil.