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welche eine Perſon in ihrer letzten Krantheit beſorzt ha⸗ ben, koͤnnen nichts von ihr empfangen, ausgenommen einige belohnende Verfuͤgungen unter beſonderer Benennung in Betrachtung der ihr geleiſteten Dienſte; und auch die Uni⸗ verſalverfuͤgungen ün Falle der Verwandſchaft biß auf den vierten Grad, 509. Jode Verfuͤgung zum Votrtheil eines Unfaͤhigen iſt nichtig, orr um durch ein Seſtament empfangen zu konnen⸗ iſt es hinreichend, in dem Augenblicke des Abſterbens des Deſtirers empfangen zu ſein, 9o6. Der verfuͤgliche Betrag des Vermoͤgens kann mit Freiſprechung
won dem Wiedereinbringen gegeben werden, 918. Die den werfuͤglichen Antheil uͤberſteigenden Seſtamentsverfuͤzungen,
werden nach dem Verhaͤltniſſe auf denſelben herunter ge⸗ ſetzt, o26. Wenn die Schenkungen unter Lebenden den
ganzen verfuͤglichen Antheil aufzehren, ſo ſind alle Deſta⸗
mentsverfuͤgungen verfallen, 925. Mür rine einzige Perſon
ann in der naͤmlichen urkunde ein Deſtament machen, h63 Das olographiſche Deſtament ſoll nicht guͤltig ſeim, wenn
es nicht ganz von der Hand des Peſtirers geſchrieben, da⸗ tirt undnunterzeichnet worden, 970 Das mhſtiſche Beſta⸗ ment kann von einer andern Perſon geſchrieben werden; aber der Leſtirer muß es unterſchreiben und ſolches ver⸗ ſchloſſen und verſie ett einem Notarius in Gegenwart von ſechs Zeugen uͤbergeben, 976. Ein Teſtament in öffentlicher urkunde wird von zwei Notarien in Gegenwart zweier
„Zeugen vder von einem Notatius in Gegenwart von vier Zeugen aufgenommeh 971. Die Leſtamente der Soldaten
bei den Armeen koͤnnen durch einen Eskadrons⸗ oder Ba⸗
taillonschef, oder durch einen Offizier von noch höherm Grade aufgenommen werden, 31. Allein dieſe Seſtamente
ſind ſechs Monathe nach der Zutuͤckkunft des Trſtirers in
einem Hrte, wo er die gewoͤhnlichen Formen anwenden
kann, nichtig, oaa Die Teſtamente an Orten, die von der Peſt angeſteckt ſind, koͤnnen vou dem Friedensrichter aufde⸗ nommen werdens oss) ſie ſind aber ſechs Monathe nach hergeſelltem Verkehr nichtig, 987. Die auf dem Meere
gemachten Teſtameute koͤnnen von den Schiffsbefehlshabern pder Kapitäuen aufgenommen werden, 98. Sie können
feine Vevfuͤgung zum Vortheil der Beamten des Schiffes enthalten ſie ſeien daun Verwanden des Seſtirers, 997. Von jedem Leſtamente wird immer ein doppeltes Original gefertigt, 990. Wenn das Schiff in einem fremden Hofen


