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Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
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78. Die Sterbe⸗urkunde ſoll auf die Erkläͤrung zweier Zeu⸗ gen von dem BVeamten des buͤrgerlichen Standes abgefaßt werden. Dieſe Zeugen ſollen, ſo viel es immer möglich iſt, die zwei naͤchſten Anver wandten oder Nachbarn; oder, wenn eine Perſon auſſer ihrem Wohnhauſe verſtorben iſt, diejenige Per⸗ ſon ſein, in deren Behauſung der Sterbfall erfolgt iſt.

79. Die Sterbe⸗Urkunde ſoll die Vornamen, den Namen, das Alter, Gewerb und den Wehnſitz der verſtorbenen Per⸗ ſon, die Pornamen und den Namen des uͤberlebenden Gat⸗ ten; ob die verſtorbene Perſon verheurathet oder im Wittwen⸗ ſtande war, die Vornamen, Namen, die Gewerbe und Wohn⸗ orte der Erklaͤrenden und den Grad der Verwandſchaft angeben.

Ferner ſoll dieſe Urkunde, in ſoweit man es wiſſen kann, die Vornamen, Namen, Gewerb und Wohnſitz der Aeltern des Verſtorbenen und ſeinen Geburtsort enthalten.

so. Falls ſich ein Sterbfall in den Militaͤr⸗und buͤrgerlichen Hoſpitaͤlern oder andern oͤffentlichen Haͤuſern ereignet, ſo ſol⸗ len die Obern, Directoren, Verwalter und Vorſteher dieſer Haͤuſer gehalten ſein, innerhalb pier und zwanzig Stunden dem Beamten des buͤrgerlichen Standes Nachricht davon zu geben, welcher ſich dahin zu begeben hat, um ſich des erfolg⸗ ten Todtes zu verſichern. Er ſoll, dem vorſtehenden Artikel gemaͤß, und auf die Erklaͤrungen, die man ihm daruͤber ange⸗ ben wird, ſo wie auch auf die Erkundigungen, welche er ein⸗ gezogen hat, Urkunde aufſetzen.

Man ſoll uͤberdieß in gedachten Hoſpitälern und Haͤuſern Regiſter halten, welche beſtimmt ſind, dieſe Erklaͤrungen und dieſe Erkundigungen aufzunehmen.

Der Beamte des buͤrgerlichen Standes ſoll die Sterbe⸗ Urkunde dem Beamten von dem letztern Wohnorte der ver⸗ ſtorbenen Perſon zuſchicken, und dieſer Letztere ſoll ſie auf die Regiſter uͤbertragen.

s1. Wenn Zeichen oder Spuren eines gewaltſamen Lodtes oder andere Umſtaͤnde vorhanden ſind, welche ihn vermuthen laſſen, ſo darf die Beerdigung nicht vorgenommen werden, biß der Polizei⸗Beamte unter Beiſtand eines Doktors der Arznei⸗oder Wundarzneikunde uber den Zuſtand des Leichnams und die dahin Bezug habenden Umſtaͤnde, ſo wie uͤber die Er⸗ kundiaungen, welche er ſich uͤber die Vornamen, Namen, das Alter, Gewerb, den Geburts⸗und Wohuſitz der verſtor⸗ B