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Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
Entstehung
Seite
499
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den Mutter und Vormuͤnderin einen Beiſtand ernennen, 391, Die Mutter iſt nicht verbunden, die Vormundſchaft anzunehmen, 324. Die Vormunderin Mutter, welche ſich wieder verheurathet, hat ihren zweiten Mann zum Mitver⸗ vormunde, wenn der Familienrath ihr die Vormundſchaft beibehalten hat; dieſen muß ſie deswegen zuſammen beru⸗ fen, 39 und 396. Der von dem Vater oder der Mutter ge⸗ wäͤhlte Vormund iſt nicht gehalten, die Vormundſchaft an⸗ zunebmen, gon, Der zur Ernennung eines Vormundes berufene Familienrath ſoll aus ſechs Verwanden beſtehen, der Friedensrichter ſoll den Vorſit dabei haben; der Ver⸗ wande ſoll dem Verſchwägerten in dem naͤmlichen Grade, und der naͤchſte Verwande den entferntern, und in der Ver⸗ wandſchaft ſoll der Aeltere dem Juͤngern vorgezogen werden, 407. Jeder zur Familicverſammlung berufene und nicht⸗ erſcheinende Verwande oder Verſchwaͤgerte ſoll in eine Geld⸗ ſtrafe verfallen, 413. Jedem Vormunde ſoll der Familien⸗ ratb einen Nebenvormund waͤhlen, 420. Die Richter, die Fommiſſarien und ibre Beigeordneten bei dem Kaſſazions⸗ gerichte, die Prefekten, die oͤffentlichen Beamten in einem andern Departemente als jenem, wo die Vormundſchaft ſtatt hat, 427, die Soldaten und Agenten der Regierung in den Auslande, 428, die fuͤnf und ſechszig Jahre alte

Perſonen, 433, die Kranken, 434, die, ſo ſchon zwei Vor⸗

mundſchaͤften haben, 436, und jene, welche fuͤnf rechtwäſ⸗ ſige Kinder haben, ſind von Vormundſchaften frei, 436. Die Minderjaͤhrigen, die Unterſagten, andere Weiber als die Mutter und aufſteigende Verwandinnen, und die, wel⸗ che einen wichtigen Prozeß mit dem Minderzaͤhrigen haben, ſind darzu unfahig, za2. Sind von der Vormundſchaft ausgeſchloſſen Leute von einem bekanntlich ſchlechten Be⸗ tragen, und deren Amtsfuͤhrung von Unfaͤhigkeit oder Un⸗ treue zeuste, 4aa. Der Vormund muß als guter Familien⸗ vater verwalten, 450. Wenn Siegel angelegt waren, muß er ſie in den zehn Tagen nach ſeiner Ernennung abnehmen laſſen, 451. Er muß den neberſchuß der Einkuͤnfte des Minderiaͤhrigen anlegen, 456. Er kann ohne Ermaͤchtigung des Familienrathes fuͤr den Minderjaͤhrigen weder verauſ⸗ ſern noch Anleihen machen, 457. Er kann eine dem Muͤn⸗

del zugefallene Erbſchaft weder annehmen noch ablehnen,

a6r. Fuͤr ihn keine Vertraͤge machen, 2046 und 467. Je⸗ Ji2