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Das bürgerliche Gesetzbuch der Franzosen : Nach der sterotypischen Ausgabe von Firmin Didot / Ganz neu übersetzt von J.P. Ackermann
Entstehung
Seite
497
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Vieh,(das) wird angeſehen, als ſei es mit den Grundſtuͤ⸗ cken gegeben worden, zu deren Anbau es dient, 1054.

Piehpacht iſt die Lehnung einer Grundanzahl von Vich, 1s00. Das dem Paͤchter auf ein Drittel gegebene Pachtvieh kann nach dieſem Drittel in Beſchlag genommen werden, wenn es ihm nicht angedeutet worden, 1813. Viehpacht zur Haͤlfte iſt jene, wo der Vervachter und Paͤchter das Vieh

zur Hälfte ſellen, und Gewinn und Verluſt zur Hälfte thei⸗

len, 1818. Die dem Baumanne gegebene Viehpacht. Wenn das Vieh gaͤnzlich ohne Verſchulden des Baumanns zu Grunde gebt, ſo iſt der Verluß fuͤr den Verpachter, 1829. Die dem Pächter gegebene Viehvacht verbindet denſelben, zu Ende des Pachtes auf dem Maiexhofe Vieh von gleichem Werthe mit jenem, das er empfangen hat, zuruͤck zu laſſen, 1821. Der ſelbſt gänzliche Verluſt, den ein Zufall verurſacht hat, trift den Paͤchter, 1335. Aller Vortbeil gebört ihm zu, 1823. Die einfache Viehpacht gibt dem Verpäͤchter und Pächter, jedem gleichen Antheil an Gewinn und Perluſt, rsog. Der Pächter buͤrgt nicht fuͤr ungefähre Zufaͤlle, wenn ſie ſich nicht durch ſein Verſchulden ereignen, 1807.

Vollmacht(die) iſt unentgeldlich, wenn keine entgegenge⸗ ſetzte Uebereinkunft vorhanden iſt, 1986. Eine in allgemei⸗ nen Ausdruͤcken abgefaßte Vollmacht betrift nur Handlun⸗ gen der Verwaltung, ross. Ein Bevollmaͤchtigter kann nur eine Perſon bei einem Familienrath erſetzen, 412. Die Partheien, welche nicht verbunden ſind, bei den Urkunden des burgerlichen Standes perſoͤnlich zu erſcheinen, können ſich durch einen Bevollmaͤchtigten vertreten laſſen, 36. Die Vollmachten werden in der Schreibſtube des Sribunals hin⸗ terlegt und von dem der ſie vorgelegt hat, parapbirt, 4a. Ein beſonders und in beglaubter Form Bevollmächtigter kann gegen eine Heurath Einwendungen machen, 66. Er ann die von dem Hatten eines Abweſenden eingegangene

Heurgth angreiffen, 139, er kann fuͤr den auf Eheſcheidung

Beklagten vor Gericht erſcheinen, 243. Eine Schenkung annehmen, 933. Die vermutblichen Erben des Abweſenden, koͤnnen wenner keine Vollmacht hinterlaſſen hat, die einsweilige Einſetzung in ſeine Guͤter von dem Lage ſeines Verſchwin⸗ dehs an begehren, 120. Wenn der Abweſende eine Voll⸗ macht hinterlaſſen hat, koͤnnen ſie dieſes Begehren erſt nach zehn verfloſſenen Jahren machen, 121.