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lieſt, oder eine Ueberſetzung, die eben ſo deut⸗ lich iſt.
Ueber die Ueberſetzung ſelbſt habe ich fol⸗ gendes zu bemerken. Ich wollte eine eigent⸗ lich deutſche und dabei richtige Ueberſe⸗ tzung liefern. Ob es mir gelungen, mag der ſachverſtaͤndige Leſer beurteilen. Nach meinem Zwecke(und ich wuͤſte nicht, welchen Zweck man ſonſt bei einer ſolchen Arbeit haben koͤnnte) muſte Deutlichkeit mein Hauptbeſtreben ſeyn:
ich hoffe, daß ich ihn einiger Maßen erreicht
habe. Indem ich aber auf dieſen Zweck hinar⸗ beitete, muſte ich mich huͤten, in den Fehler zu fallen, alles uͤberſetzen zu wollen, einen Fehler, deſſen Folge Unverſtaͤndlichkeit iſt. Es giebt allerdings fremde, blos aufgenommene, Ausdruͤcke, die jedermann leichter verſteht, als die weniger bekannten Ausdruͤcke der Mutter⸗ ſprache; der Deutlichkeit wegen habe ich mir's zur Pflicht gemacht, ſie beizubehalten. Eine Ueberſetzung aber, die den ganzen Bau der
fremden Sprache aͤngſtlich und ſchulgerecht bei⸗
behaͤlt, und die fremden Woͤrter und Sinne nur in deutſchen Buchſtaben hinſchreibt, iſt, meines Erachtens, keine Ueberſetzung.
Ich habe kein Nachſchlagen, keine Muͤhe geſpart, und werde keine ſparen, um meine Arbeit der Vollkommenheit nahe zu bringen.


