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—.— Zur Geſchichte des Code Napoléon.
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Theils vor der Publication des Code Napoléon,
oder vielmehr der einzelnen Geſetze, welche denſelben ausmachen, theils nach derſelben ſind einzelne Geſetze, Gutachten des Staatsraths und Circularien des Groß⸗
richters Juſtizminiſters in Frankreich erſchienen, well che, obgleich ſie bei der Reviſion des Code im Jahr
1807 nicht in denſelben aufgenommen worden ſind, theils auch, weil ſie erſt in die Zeit nach der gedachten
Reviſion fallen, in den revidirten Code nicht aufge⸗
nommen werden konnten, doch mit den Dispoſitionen des Code in der innigſten Verbindung ſtehen. Fuͤr auswaͤrtige Staaten, in welchen der Code allein eingefuͤhrt worden iſt, haben nun ſelbige zwar keine ver⸗ bindende Kraft; indeß da das Geſetz vom zoſten
Ventoſe es dem Richter erlaubt, in allen Materien,
die nicht im Code beſtimmt ſind, aus der ganzen Maſ⸗
ſe des vorhandenen poſitiven Rechts auszugreifen und
anzuwenden, was er nach vernuͤnftiger Einſicht fuͤr das zweckmaͤßigſte haͤlt, ſo wird auch der auswaͤrtige Rich⸗ ter immer ſehr wohl thun, die franzoͤſiſchen leges ex- travagantes, welche mit dem Code Napoléon in Verbindung ſtehen, ſo lange anzuwenden, bis ihm von ſeiner geſetzgebenden Behoͤrde etwas anderes zugekom⸗ men iſt. Wir glauben daher den Dank der Praktiker
zu verdienen, wenn wir hier eine hiſtoriſche Notiz die⸗ ſer Geſetze ꝛc. mit einer kurzen Anzeige ihres Inhalts liefern. Vollſtaͤndig findet man ſie abgedruckt in Ron⸗ donneau Supplément des Codes Napolson et
de procédure civile, ou Recueil des ſenatuscon-
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