Teil eines Werkes 
Viertes Stück (1808)
Entstehung
Seite
403
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dion de favoir ſi la chole a été réellement payée. Le ferment pourra étre déféré anx veuves

et héritiers ou aux tuteurs de ces derniers,

Fils font mineurs, pour qu'ils aient à décla-

yer, ſ'ils ne ſavent pas que la choſe ſoit due.

Um die Frage beantworten zu koͤnnen, ob die Dis⸗ voſttion des Arrikels 2275 auch auf die in dem gedach⸗ ten Abſchnitte noch ſol genden beſondern Verjaͤhrungen anwendbar ſei, muͤſſen wir ſie ſelbſt noch erſt genauer

kennen lernen, und unterſuchen, wie es eigentlich da⸗

mit zuſammenhaͤngt.

Die Artikel 2271 2275 reden ſaͤmmtlich von der erloͤſchenden Verjaͤhrung, und beſtimmen in Anſe⸗ hung der darin genannten Forderungen die Verjaͤh⸗ rungsfriſt ganz genau.

Gleichwohl ſollen nun diejenigen, welchen die voll⸗

endete Verjaͤhrung,(dies wird hier vorausgeſetzt,) ent⸗

gegengeſetzt wird, ihren Schuldnern uͤber die Zahlung noch den Eid deferiren koͤnnen.

Dies iſt eine fuͤr den deutſchen Juriſten ganz neue Lehre, der nicht anders weiß, als daß, wenn einer Klage die Verjaͤhrung entgegengeſetzt, und ſolche rich⸗ tig befunden wird, der Klaͤger mit ſeiner Klage gaͤnz⸗ lich abgewieſen werden muß.

Zachariaͤ) ſagt:durch die Verjaͤhrung wird in der Regel eine rechtliche Vermuthung begruͤndet, wo⸗

durch die Klage ſchlechthin ausgeſchloſſen wird,(prae⸗

umtio iuris et de iure.) Jedoch haben die Glaͤu⸗ biger, deren Klage in Gemaͤßheit des 2271 2274ſten

Artikels verjaͤhrt iſt, das Recht, dem Gegentheile dar⸗

uͤber, daß die Zahlung wirklich geſchehen ſei⸗ noch den Eid anzutragen.

N. g. O.,.

Heſt I 1